Heinrich von Haren, Propst, Meghteldis, Priorin, und der ganze Konvent des Kloster Oesede bekunden, dass die Frauen Ascele und Ybe die von ihnen gekauften zwei Häuser in Hickingen und Horsten mit allen Rechten und Einkünften und je einem Malter Hafer und Gerste aus ihrem Hause in Holceten (Holsten) zur Bekleidung der Nonnen dem Kloster Oesede übertragen haben, doch so, dass sich der jeweilige Propst des Klosters nicht darin einmischen können soll. Um dies sicherzustellen, hat der Propst Heinrich von Haren den Bischof gebeten, die Schenkung dem Kloster zu übereignen, was dieser getan hat. Siegel Bischof Gottfrieds von Osnabrück und des Konvents von Pergamentstreifen ab
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Heinrich von Haren, Propst, Meghteldis, Priorin, und der ganze Konvent des Kloster Oesede bekunden, dass die Frauen Ascele und Ybe die von ihnen gekauften zwei Häuser in Hickingen und Horsten mit allen Rechten und Einkünften und je einem Malter Hafer und Gerste aus ihrem Hause in Holceten (Holsten) zur Bekleidung der Nonnen dem Kloster Oesede übertragen haben, doch so, dass sich der jeweilige Propst des Klosters nicht darin einmischen können soll. Um dies sicherzustellen, hat der Propst Heinrich von Haren den Bischof gebeten, die Schenkung dem Kloster zu übereignen, was dieser getan hat. Siegel Bischof Gottfrieds von Osnabrück und des Konvents von Pergamentstreifen ab
NLA OS, Rep 20, Nr. 66
NLA OS, Rep 20 Oesede, Benediktiner-Nonnenkloster - Urkunden
Oesede, Benediktiner-Nonnenkloster - Urkunden >> 1 Urkunden
15.08.1327
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ