Hansen, Helge (Bestand)
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BArch N 854
call number: N 854
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> H
1977 - 2000
Geschichte des Bestandsbildners: geboren: 13. März 1936 in Dresden als Momme Ulf Helge Hansen
militärischer Lebenslauf:
1957 Eintritt in Bundeswehr als Offiziersanwärter (als Soldat auf Zeit) der Panzergrenadiertruppe.
1957 Beförderung zum Fahnenjunker
1958 Beförderung zum Fähnrich
1959 Beförderung zum Leutnant (Verleihung der Eigenschaft
Berufssoldat)
1962 Beförderung zum Oberleutnant
1965 Hauptmann und Kompaniechef
1969 Beförderung zum Major; als G1 im Generalstabsdienst
1972 bis 1974 HRef Fü S III 1
1974 bis 1977 Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 312 in Delmenhorst
Anschließend Stabsoffizier (G3) im NATO-Hauptquartier
AFCENT (Alliierte Streitkräfte Europa-Mitte) in Brunssum /
Niederlande, danach Referent (Fü S III 1) für Militärpolitische
Grundlagen im Führungsstab der Streitkräfte in Bonn
September 1980
bis Oktober 1982 Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9 in Munster
Oktober 1982
bis Ende März Abteilungsleiter (Abteilungsleiter II) bei der Ständigen Vertretung
1984 der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO in Brüssel
April 1985
bis Ende
September 1987 Kommandeur der 1. Panzerdivision in Hannover
Anfang Oktober
1987 bis Ende
September 1990 Kommandeur des III. Korps in Koblenz
Ab Oktober 1990 Stellvertretender Chef des Stabes im Hauptquartier der NATO-
Streitkräfte Europa (SHAPE) in Mons / Belgien
18. Februar 1992
bis 21. März 1994 Inspekteur des Heeres
Anschließend bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst Ende März 1996 Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Europa Mitte (CINCENT - HQ AFCENT) in Brunssum / Niederlande
Nach der Pensionierung: Betreuung von Seminaren zum Thema „Operative Kunst" für höhere NATO-Führungskräfte sowie Lehrgänge für „Operative Planung" für Stabsoffiziere an der NATO-Schule in Oberammergau
„Senior Mentor" am britischen Joint Services Command and Staff College, dem kanadischen Canadian Forces College, der österreichischen Landesverteidigungsakademie und der Führungsakademie der Bundeswehr
1999 Mitglied in der Weizsäcker-Kommission „Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr"
Beförderungen
1959 Leutnant
1962 Oberleutnant
1966 Hauptmann
1969 Major
1971 Oberstleutnant
1977 Oberst
1982 Brigadegeneral
1985 Generalmajor
1987 Generalleutnant
1994 General
Orden und Auszeichnungen:
Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold
1969: General-Heusinger-Preis
1982: Bundesverdienstkreuz am Bande
1984: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1987: Legion of Merit (Officer)
1988: Ordre national du Mérite (Commandeur)
1993: Legion of Merit (Commander)
1995: Ehrenlegion (Commandeur)
1995: Großes Bundesverdienstkreuz
1996: Belgischer Kronenorden (Großkreuz)
1996: Ehrenzeichen der Niederländischen Streitkräfte un Gold
Ehrendoktorwürde im Fachbereich „Military Science" am kanadischen Royal Military College of Canada
Privates:
Sohn des Generalmajors Ottomar Hansen
1943 bis 1948 Volksschulbesuch
1957 Abitur auf der Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog
Mitglied des Kuratoriums der Stiftung „Gedenken und Frieden" des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Seit 2002 Gesellschafter der Beratungsgesellschaft ELENXIS Unternehmerberatung GmbH, Beratung von insbesondere mittelständischen Unternehmen zum Thema "Unternehmensnachfolge"
Bearbeitungshinweis: Der Nachlass wurde im Jahr 2001 übernommen und ersterfasst.
Der Bestand wurde in BASYS 2S verzeichnet und klassifiziert, sowie entmetallisiert, in säurefreie Archivmappen umgebettet, signiert und in Archivkartons verpackt.
Es wurde eine Korrektur vorarchivischer Titel, die sich auf den Aktenrücken befanden durchgeführt.
Die Laufzeiten, die sich auf den Ordnerrücken oder in der Ersterfassungsliste befanden, waren korrekt und konnten übernommen werden.
Die Klassifikation folgt den Funktionen, die der Nachlasser innehatte.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Unterlagen haben keinen rein privaten Charakter. Es handelt sich vielmehr überwiegend um amtliche Unterlagen, die jedoch kein Registraturgut sind, wie Handakten (häufig militärische Tagebücher). In diesen Unterlagen finden sich zum Teil auch Zeitschriften. Allerdings findet sich auch persönliche Korrespondenz, die im Zusammenhang zu seinem beruflichen Wirken steht.
Des Weiteren finden sich die Reden Hansens in seiner Funktion als Inspekteur des Heeres, sowie Presseartikel über ihn in gebundener Form.
Die militärischen Tagebücher wurden wahrscheinlich vom Adjutanten des Nachlassers geführt, da sich auf einzelnen Seiten Vermerke mit der Anweisung finden, das Schreiben dem militärischen Tagebuch beizufügen.
Somit geben die Unterlagen kein Bild vom Privatleben des Nachlassers, aber einen Einblick in das berufliche Wirken desselben aus der Zeit, in der er als Inspekteur des Heeres oder auf internationaler Ebene wirkte.
Den größten Teil der Unterlagen machen die militärischen Tagebücher aus, die den dienstlichen Tagesablauf Hansens als Inspekteur des Heeres und Commander in Chief Central Europe (CINCENT) abbilden.
Die Presseartikel liegen fast ausschließlich in Kopie vor.
Vorarchivische Ordnung: Der Bestand umfasst 60 AE.
Die AE waren zum größten Teil in Aktenordnern formiert.
Zitierweise: BArch N 854/...
militärischer Lebenslauf:
1957 Eintritt in Bundeswehr als Offiziersanwärter (als Soldat auf Zeit) der Panzergrenadiertruppe.
1957 Beförderung zum Fahnenjunker
1958 Beförderung zum Fähnrich
1959 Beförderung zum Leutnant (Verleihung der Eigenschaft
Berufssoldat)
1962 Beförderung zum Oberleutnant
1965 Hauptmann und Kompaniechef
1969 Beförderung zum Major; als G1 im Generalstabsdienst
1972 bis 1974 HRef Fü S III 1
1974 bis 1977 Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 312 in Delmenhorst
Anschließend Stabsoffizier (G3) im NATO-Hauptquartier
AFCENT (Alliierte Streitkräfte Europa-Mitte) in Brunssum /
Niederlande, danach Referent (Fü S III 1) für Militärpolitische
Grundlagen im Führungsstab der Streitkräfte in Bonn
September 1980
bis Oktober 1982 Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9 in Munster
Oktober 1982
bis Ende März Abteilungsleiter (Abteilungsleiter II) bei der Ständigen Vertretung
1984 der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO in Brüssel
April 1985
bis Ende
September 1987 Kommandeur der 1. Panzerdivision in Hannover
Anfang Oktober
1987 bis Ende
September 1990 Kommandeur des III. Korps in Koblenz
Ab Oktober 1990 Stellvertretender Chef des Stabes im Hauptquartier der NATO-
Streitkräfte Europa (SHAPE) in Mons / Belgien
18. Februar 1992
bis 21. März 1994 Inspekteur des Heeres
Anschließend bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst Ende März 1996 Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Europa Mitte (CINCENT - HQ AFCENT) in Brunssum / Niederlande
Nach der Pensionierung: Betreuung von Seminaren zum Thema „Operative Kunst" für höhere NATO-Führungskräfte sowie Lehrgänge für „Operative Planung" für Stabsoffiziere an der NATO-Schule in Oberammergau
„Senior Mentor" am britischen Joint Services Command and Staff College, dem kanadischen Canadian Forces College, der österreichischen Landesverteidigungsakademie und der Führungsakademie der Bundeswehr
1999 Mitglied in der Weizsäcker-Kommission „Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr"
Beförderungen
1959 Leutnant
1962 Oberleutnant
1966 Hauptmann
1969 Major
1971 Oberstleutnant
1977 Oberst
1982 Brigadegeneral
1985 Generalmajor
1987 Generalleutnant
1994 General
Orden und Auszeichnungen:
Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold
1969: General-Heusinger-Preis
1982: Bundesverdienstkreuz am Bande
1984: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1987: Legion of Merit (Officer)
1988: Ordre national du Mérite (Commandeur)
1993: Legion of Merit (Commander)
1995: Ehrenlegion (Commandeur)
1995: Großes Bundesverdienstkreuz
1996: Belgischer Kronenorden (Großkreuz)
1996: Ehrenzeichen der Niederländischen Streitkräfte un Gold
Ehrendoktorwürde im Fachbereich „Military Science" am kanadischen Royal Military College of Canada
Privates:
Sohn des Generalmajors Ottomar Hansen
1943 bis 1948 Volksschulbesuch
1957 Abitur auf der Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog
Mitglied des Kuratoriums der Stiftung „Gedenken und Frieden" des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Seit 2002 Gesellschafter der Beratungsgesellschaft ELENXIS Unternehmerberatung GmbH, Beratung von insbesondere mittelständischen Unternehmen zum Thema "Unternehmensnachfolge"
Bearbeitungshinweis: Der Nachlass wurde im Jahr 2001 übernommen und ersterfasst.
Der Bestand wurde in BASYS 2S verzeichnet und klassifiziert, sowie entmetallisiert, in säurefreie Archivmappen umgebettet, signiert und in Archivkartons verpackt.
Es wurde eine Korrektur vorarchivischer Titel, die sich auf den Aktenrücken befanden durchgeführt.
Die Laufzeiten, die sich auf den Ordnerrücken oder in der Ersterfassungsliste befanden, waren korrekt und konnten übernommen werden.
Die Klassifikation folgt den Funktionen, die der Nachlasser innehatte.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Unterlagen haben keinen rein privaten Charakter. Es handelt sich vielmehr überwiegend um amtliche Unterlagen, die jedoch kein Registraturgut sind, wie Handakten (häufig militärische Tagebücher). In diesen Unterlagen finden sich zum Teil auch Zeitschriften. Allerdings findet sich auch persönliche Korrespondenz, die im Zusammenhang zu seinem beruflichen Wirken steht.
Des Weiteren finden sich die Reden Hansens in seiner Funktion als Inspekteur des Heeres, sowie Presseartikel über ihn in gebundener Form.
Die militärischen Tagebücher wurden wahrscheinlich vom Adjutanten des Nachlassers geführt, da sich auf einzelnen Seiten Vermerke mit der Anweisung finden, das Schreiben dem militärischen Tagebuch beizufügen.
Somit geben die Unterlagen kein Bild vom Privatleben des Nachlassers, aber einen Einblick in das berufliche Wirken desselben aus der Zeit, in der er als Inspekteur des Heeres oder auf internationaler Ebene wirkte.
Den größten Teil der Unterlagen machen die militärischen Tagebücher aus, die den dienstlichen Tagesablauf Hansens als Inspekteur des Heeres und Commander in Chief Central Europe (CINCENT) abbilden.
Die Presseartikel liegen fast ausschließlich in Kopie vor.
Vorarchivische Ordnung: Der Bestand umfasst 60 AE.
Die AE waren zum größten Teil in Aktenordnern formiert.
Zitierweise: BArch N 854/...
Hansen, Helge, 1936-
60 Aufbewahrungseinheiten; 4,3 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: N 854
BH 1 Führungsstab des Heeres
PERS 1/106091
BH 8-1 1. Panzerdivision
BH 1 Führungsstab des Heeres
PERS 1/106091
BH 8-1 1. Panzerdivision
Besondere Benutzungsbedingungen: Die Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen als der Beachtung von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter, sowie dem Bundesarchivgesetz, wenn es sich um behördliches Schriftgut handelt.
Weitergehende Rechte, insbesondere aus dem Urheberrecht erwachsende Schutz-, Nutzungs- und Verwertungsrechte, bleiben unberührt.
Weitergehende Rechte, insbesondere aus dem Urheberrecht erwachsende Schutz-, Nutzungs- und Verwertungsrechte, bleiben unberührt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ