Leutwein Löbel, seine Ehefrau Elsbet und sein Sohn Leutwein verkaufen ihren Hof in Sünching, genannt Lerhof, ihr Drittel des Zehnts in Haidenkofen und zwei Huben in Barbing, die sie als Lehen von Bischof Friedrich von Regensburg innehatten, und dazu ihren eigenen Hof in [Burg]weinting, da di chirchen inne stet, für 170 Pfund Pfennige an Abt Alto und den Konvent von St. Emmeram. Darüber setzen sie die mitsiegelnden Andre Ötlinger, Ott Woller, Schultheiss von Regensburg, und Friedrich Löbel, Bürger von Regensburg, als Bürgen. S1=A1. S2=A3. S3: Andre Ötlinger. S4: Ott Woller, Schultheiss von Regensburg. S5: Friedrich Löbel, Bürger von Regensburg
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Leutwein Löbel, seine Ehefrau Elsbet und sein Sohn Leutwein verkaufen ihren Hof in Sünching, genannt Lerhof, ihr Drittel des Zehnts in Haidenkofen und zwei Huben in Barbing, die sie als Lehen von Bischof Friedrich von Regensburg innehatten, und dazu ihren eigenen Hof in [Burg]weinting, da di chirchen inne stet, für 170 Pfund Pfennige an Abt Alto und den Konvent von St. Emmeram. Darüber setzen sie die mitsiegelnden Andre Ötlinger, Ott Woller, Schultheiss von Regensburg, und Friedrich Löbel, Bürger von Regensburg, als Bürgen. S1=A1. S2=A3. S3: Andre Ötlinger. S4: Ott Woller, Schultheiss von Regensburg. S5: Friedrich Löbel, Bürger von Regensburg
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 539
Registratursignatur/AZ: Kasten 11, Schublade Nr. 5, Nr. 26
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> II. 1251-1400
1360 Februar 11
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: fünf an Presseln anhängende Siegel, davon eines (S4) abgegangen
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschehen nach Kristes gepurtt dreutzehen hundert jar und in dem sechtzigistem jar dez nochsten erichtages vor herren vasnacht.
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Urk. restauriert am 22.12.2015 (RBericht: Az. 4320.1-4/10/6)
Jahr: 1360
Monat: 2
Tag: 11
Äußere Beschreibung: 31x50 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschehen nach Kristes gepurtt dreutzehen hundert jar und in dem sechtzigistem jar dez nochsten erichtages vor herren vasnacht.
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Urk. restauriert am 22.12.2015 (RBericht: Az. 4320.1-4/10/6)
Jahr: 1360
Monat: 2
Tag: 11
Äußere Beschreibung: 31x50 cm
Löbel: Leutwein, Bürger zu Regensburg
Löbel: Elsbet, Ehefrau des Leutwein
Löbel: Leutwein d.J., Sohn des Leutwein
Zollern: Friedrich von, Bischof von Regensburg
Tannstein: Alto von, Abt von Sankt Emmeram
Ötlinger: Andre
Woller: Otto, Schultheiss von Regensburg
Löbel: Friedrich, Bürger von Regensburg
Sünching (Lkr. Regensburg): Lerhof
Haidenkofen (Gde. Sünching, Lkr. Regensburg)
Barbing (Lkr. Regensburg)
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Friedrich I. von Zollern
Burgweinting (krfr.St. Regensburg)
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Alto (Altmann) von Tannstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ
CC0 1.0 Universell