Wolfgang Rebstock von Ettlingen, kaiserlicher Notar, bezeugt, dass vor ihm im Pfarrhof zu Wickstadt Siegfried von Münzenberg, Abt, Adam von Grünin...
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2612
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 6 1501-1540
1531 Juni 6, Wickstadt
Gleichz. Abschrift eines Notariatsinstruments mit Notarszeichen, geblaubigt
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolfgang Rebstock von Ettlingen, kaiserlicher Notar, bezeugt, dass vor ihm im Pfarrhof zu Wickstadt Siegfried von Münzenberg, Abt, Adam von Grüningen, alter Abt, Hartmann von Grüningen, Burserer des Klosters Arnsburg, auch Michael von Wetzlar, Pfarrer zu Wickstadt, auch Philipp v. Büches und Philipp Wais (v. Fauerbach), derzeit Baumeister des Schlosses Staden, und Johann v. Stockheim, erschienen seien und ihre Streitigkeiten um den Wasserlauf der Nidda bei Florstadt durch die geschworenen Wasserwieger Konrad, Müller von Biberach, Rudolf, Müller zum Rode, Heinrich Zugwolf, Müller zu Schwelheim, Martin, Müller zu Windecken und Henn Schuer, Müller zu Staden, in angegebener Weise haben entscheiden lassen. - Zeugen: Konrad (v.) Rosenbach, Johann Schwanfelder, Keller zu Assenheim, Johann Weißbrot und Christian) Hoffmann von Bönstadt, Martin Klein von Reichelsheim, Weigel Veit von Massenheim und Henn Zimmer von Bönstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ