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Kaufmann, Emma geb. Metzger
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 18688
Rest S 6813
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> K
Enthält u.a.: Besitzhinweis auf 1 Wohnzimmer-Einrichtung (u.a. bestehend aus 1 Buffet (darauf Teller)), 1 goldene Kette mit Damen-Uhr, 1 Sammlung von Zinngegenständen (ca. 20 Teller und Platten, "Öhringer Zinn", "gestempelt mit einer Engelsfigur"), 50 bis 70 "Machsorim" ([Gebetbücher für die Feiertage], gedruckt im Jahr 1835, an anderer Stelle der Akte: 6 Serien Machsor (Festgebete), hebräisch mit deutscher Übersetzung, je 9 Bände, und 6 Serien Machsor (Festgebete), nur hebräisch, je 2 Bände), 6 Bibel-Ausgaben (1 "Tanach"-Ausgabe (Letteris), 1 "Tanach"-Ausgabe (["Die Heilige Schrift: Tanach. Torah - Newiim - Ketuwim. Die vierundzwanzig Bücher der Heiligen Schrift, nach dem masoretischen Text"], übersetzt von [Leopold] Zunz, nur deutsch), 1 "Tanach"-Ausgabe ["Die Heilige Schrift. Nach dem masoretischen Text neu übersetzt und erklärt nebst einer Einleitung"] von [Simon] Bernfeld, nur deutsch), 1 "Tanach"-Ausgabe (["Die Tora. Die Fünf Bücher Mose und die Prophetenlesungen (hebräisch-deutsch)"] von [Ludwig] Philippson, 2 Bände), 1 Ausgabe "Der Pentateuch, übersetzt und erläutert" von [Samson Raphael] Hirsch, 5 Bände), 1 Pentateuch-Ausgabe, 5 Bände, von Fuchs), 4 "Haggadot"-Ausgaben für Pessach (2 Ausgaben (["Haggada - Erzählung von dem Auszuge Israels aus Ägypten für die beiden ersten Pessach-Abende, nach [Wolf] Heidenheim neu übersetzt"] von [Selig] Bamberger), 1 Ausgabe ["Hirsch-Haggada. Die Haggada für Pessach, mit Übersetzung und Kommentar"] von [Israel Meyer] Japhet), 1 Ausgabe (["Hagadah schel Pessach mit Erläuterungen"] von [Marcus] Lehmann)), 1 "Megillat Esther"-Ausgabe für Purim, mindestens 1 Ausgabe [wahrscheinlich von "Über die Biblische und Nachbiblische Jüdische Geschichte", in der Akte nur: "Biblische Geschichte"] von [G.] Müller, 1 Chaiselongue-Decke (bunte Wolldecke, in der Mitte großer schwarzer Stern), 1 sechseckigen württembergischen Schrank (Breite ca. 180 cm, mit handgefertigtem antikem Schloss), 1 Glasfass-Schrank, 1 Bibliothek, rituelle Gegenstände, 4 "sehr gute" Schränke, 1 Wanduhr, 1 Nähtisch, diverse Spiegel, 1 älterer Perser-Teppich (teilweise handgewoben), , Bettvorlagen aus Schaffell, Lampen, Zinn-Krüge, Geschirr in doppelter Ausführung, 1 "antik gewirkte" Decke, 1 Garnitur Sargenes (Totengewand aus Leinen), mindestens 1 Tallit (Gebetsmantel aus Wolle), mindestens 1 Paar Tefillin (Gebetsriemen), mindestens 1 Tallit-Beutel (aus Samt, bestickt), 1 Misrach-Bild, 1 antike Menora [siebenarmiger Leuchter], 3 Menora aus Messing, 1 antike Seder-Platte (aus Zinn) für das Pessach-Fest, 1 antiken Hawdala-Teller (aus Zinn), 1 Etrog-Büchse (Silber, innenvergoldet bzw. an anderer Stelle der Akte: "in Körbchenform, versilbert"), 1 Silberkörbchen, Kultgegenstände (z.T. aus Silber), 1 altes jüdisches Kochbuch, diverse Bände jüdischer Belletristik (u.a. [vermutlich: Marcus] Lehmann, [Berthold] Auerbach)
Darin: 1 Foto mit 1 Mann und 2 Frauen (1 davon ist Emma Kaufmann, die einen Fuchspelz-Umhang trägt)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.