NL 71 Nachlass Hanns Ruffin (1902-1979) (Bestand)
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NL 71
Universitätsarchiv Mainz (Archivtektonik) >> 08 Nachlässe und Handakten
1946-1967
Form und Inhalt: Hanns Ruffin wurde am 27.2.1902 in Mainz geboren. Nach seinem Studium der Medizin, das er an der Universität Heidelberg abschloss, arbeitete er zunächst in der Nervenklinik der Universität Heidelberg. 1928 promovierte er bei Viktor von Weizsäcker in Heidelberg, 1933 folgte die Habilitation an der Universität Köln. Nach einer Zeit als Privatdozent an der Universität Heidelberg übernahm er 1938 die kommissarische Leitung der Nervenklinik der Universität Köln. 1939 erhielt er einen Ruf als außerplanmäßiger Professor an die Universität Freiburg. Nach dem Krieg wurde er als ordentlicher Professor für Psychiatrie und Neurologie an die Universität Mainz berufen. Bereits 1951 wechselte er als Direktor an die Nervenklinik der Universität Freiburg. In den Jahren 1961/62 amtierte er dort als Rektor der Universität. Am 6.1.1979 verstarb Ruffin in Freiburg.
Nachlass 71 enthält vorwiegend Bildmaterial zu Ruffins Mainzer und Freiburger Zeit. Besonders hervorzuheben ist ein Fotoalbum zur Frühzeit der Mainzer Nervenklinik nach 1945. Die Akten sind nach Maßgabe des rheinland-pfälzischen Archivgesetzes und der Nutzungsordnung des Universitätsarchivs zu nutzen und mit der Signatur NL 71/[lfd. Nr.] zu zitieren.
Literatur:
- Hanns Ruffin, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/eaf267bb-9cb1-4e48-9482-8070774664b9.
Nachlass 71 enthält vorwiegend Bildmaterial zu Ruffins Mainzer und Freiburger Zeit. Besonders hervorzuheben ist ein Fotoalbum zur Frühzeit der Mainzer Nervenklinik nach 1945. Die Akten sind nach Maßgabe des rheinland-pfälzischen Archivgesetzes und der Nutzungsordnung des Universitätsarchivs zu nutzen und mit der Signatur NL 71/[lfd. Nr.] zu zitieren.
Literatur:
- Hanns Ruffin, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/eaf267bb-9cb1-4e48-9482-8070774664b9.
Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (Zug. 2/2021)
0,2
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.06.2025, 10:11 MESZ