Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Rechnung 1679/80
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1679-1680
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
- Ankauf von Textilien aus verschiedenen Quellen (fol. 276-283).
Auszahlungen auf besonderen fürstlichen Befehl:
- Zahlung von Silberwaren an die Witwe von Jeremias Pfeffenhäuser ("Liechtbutzen", Nr. 578, fol. 289r; Besteck, Nr. 586, fol. 289v-290r).
- Arbeit an Silberleuchtern von Johann Mayer, Goldschmied (Nr. 585, fol. 289v).
- Silbergeschirr
-- ohne Herkunftsangabe (Geschenk für Jakob Wepffer, Doktor der Medizin zu Schaffhausen, für ein dem Administrator gewidmetes Buch, Nr. 634, fol. 234v);
-- von Kaspar Rumpler, Goldschmied (als Geschenke weitergegeben, Nr. 651, fol. 296v).
- Ankauf von Mund- und Tischgläsern sowie Konfektschalen aus der Glashütte zu Ettlingen (Nr. 652, fol. 296v) u.a. (Nr. 656, fol. 297r).
- Zeichnungen von Johann Friedrich Gruber, Maler (Nr. 684, fol. 299v).
- Silberbesteck (Nr. 693, fol. 300v) und Leuchter (Nr. 720, fol. 303r) für die fürstlichen Kinder von Kaspar Rumpler, Goldarbeiter.
- Schneiden des fürstlichen Wappens durch Johann Christoph Müller, Stahlstecher (Nr. 694, fol. 300v).
- Arbeit im Lusthaus von Georg Thomas Hopffer, Hofmaler (Nr. 707, fol. 301v).
Ausgaben für Kanzleikosten:
- Federmesser von (Nicolas) D'Argent, Messerschmied (Nr. 783, fol. 318r).
Ausgaben für Verehrungen:
- Silbergeschirr von Kaspar Rumpler, Goldarbeiter (als Geschenke weitergegeben, Nr. 856, fol. 326r).
Ausgaben für Handwerker:
- U.a. Zahlungen an
-- Johann Nab, Messerschmied (Messer für die Silberkammer, Nr. 857, fol. 328r);
-- Michel Fränckel, Bildhauer zu Cannstatt (zwei Alabasterfiguren, Nr. 860, fol. 328r; drei "Bilder" für die verwitwete Herzogin, Nr. 884, fol. 330r);
-- Hans Knoll, Tüncher (Versilbern von Leuchtern im Gemach der Herzogin, Nr. 862, fol. 328r);
-- Johann Friedrich Gruber, Maler (Arbeit in der Eßstube der fürstlichen Kinder, Nr. 886, fol. 330r; Arbeit im Kabinett der Herzogin im fürstlichen Schloss, Nr. 896, fol. 331r);
-- Andreas Klötzkemann, Schreiner (Eichensarg für die verstorbene Prinzessin Antonia, Nr. 900, fol. 331r);
-- Nicolas D'Argent, Messerschmied (Arbeit für die Silberkammer, Nr. 901, fol. 331v);
-- Johann Messerer, Glaser (Arbeit, Nr. 902, fol. 331v);
-- Matthias Fürderer, Schreiner (zwei "Callesch" mit Zubehör, Nr. 915, fol. 332v);
-- Johannes Kind, Kupferschmied (Arbeit für die Küchenverwaltung, Nr. 918, fol. 332v);
-- Hans Valentin Kißner, Büchsenmacher (stählerner Stock zur Bezeichnung des Zinngeschirrs, Nr. 931, fol. 333v).
360 Bl. (nur partielle Blattzählung)
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Johann Konrad Stigler, Johann Cornelius Pommer
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.