"Was Frauen auf die Spitze treibt". Ein Porträt der neuen Karlsruher Ballett-Chefin Birgit Keil
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024036/402
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> November 2002
2. November 2002
Auf Zehenspitzen hat sie Karriere gemacht, heute fördert die ehemalige Primaballerina des Stuttgarter Balletts den tänzerischen Nachwuchs in ihrer eigenen Tanzstiftung und als Leiterin der "Akademie des Tanzes Mannheim". Ab der nächsten Spielzeit wird sie Ballettdirektorin am Badischen Staatstheater.
Sie war eine Primaballerina wie aus dem Märchenbuch. Im zarten Alter von 18 Jahren kam Birgit Keil nach ihrer Tanzausbildung in Stuttgart und London 1961 zur Solisten-Ehre beim Stuttgarter Ballett und erlangte unter John Cranko Weltruhm. Ihre tänzerische Anmut inspirierte Choreografen wie Neumeier oder Haydée sogar zu eigens für Birgit Keil geschaffenen Werken. Die vielfach preisgekrönte Tänzerin nahm 1995 Abschied von der Bühne und widmet sich seither leidenschaftlich der Förderung des tänzerischen Nachwuchses.
Mit ihrer ehrenamtlichen "Tanzstiftung Birgit Keil" in Stuttgart protegiert sie junge begabte Tänzer und Choreografen durch Stipendien und organisierte Tanzprojekte. 1997 wurde Birgit Keil außerdem zur Professorin an der "Akademie des Tanzes Mannheim" berufen. Viele ihrer Schützlinge tanzen inzwischen in bedeutenden Kompanien im In- und Ausland. Ihr neuestes Projekt ist eine bislang beispiellose Kooperation zwischen einer Hochschule und einer professionellen Ballettkompanie. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe hat sie ein sogenanntes Ballettstudio initiiert, das sieben ihrer begabtesten Studenten für eine Spielzeit voll integriert. Soeben wurde sie zur Nachfolgerin vom derzeitigen Karlsruher Ballettchef Peirre Wyss ernannt.
Sie war eine Primaballerina wie aus dem Märchenbuch. Im zarten Alter von 18 Jahren kam Birgit Keil nach ihrer Tanzausbildung in Stuttgart und London 1961 zur Solisten-Ehre beim Stuttgarter Ballett und erlangte unter John Cranko Weltruhm. Ihre tänzerische Anmut inspirierte Choreografen wie Neumeier oder Haydée sogar zu eigens für Birgit Keil geschaffenen Werken. Die vielfach preisgekrönte Tänzerin nahm 1995 Abschied von der Bühne und widmet sich seither leidenschaftlich der Förderung des tänzerischen Nachwuchses.
Mit ihrer ehrenamtlichen "Tanzstiftung Birgit Keil" in Stuttgart protegiert sie junge begabte Tänzer und Choreografen durch Stipendien und organisierte Tanzprojekte. 1997 wurde Birgit Keil außerdem zur Professorin an der "Akademie des Tanzes Mannheim" berufen. Viele ihrer Schützlinge tanzen inzwischen in bedeutenden Kompanien im In- und Ausland. Ihr neuestes Projekt ist eine bislang beispiellose Kooperation zwischen einer Hochschule und einer professionellen Ballettkompanie. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe hat sie ein sogenanntes Ballettstudio initiiert, das sieben ihrer begabtesten Studenten für eine Spielzeit voll integriert. Soeben wurde sie zur Nachfolgerin vom derzeitigen Karlsruher Ballettchef Peirre Wyss ernannt.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Karlsruhe KA; Ballett
Ballett
Porträt [Journalismus]
Tanz
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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