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Hermann [II.], Landgraf von Hessen, Heinrich [X.], Graf von
Henneberg[-Schleusingen], die von Schlitz, von Buchenau, von Benhausen,
von Romrod, vo...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1371-1380
1380 Juli 26
Ausfertigung, Pergament, achtzehn mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (es fehlen die Siegel Nr. 1, 5, 6, 7, 11, 13, 14, 16, 17 und 18)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gegebin ist nach Crists geburt drytzenhundirt iar in dem achtzigistem iare an Dornstage vor sendt Peters tage in der Erne den men zcu latyne nennet ad vincula
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann [II.], Landgraf von Hessen, Heinrich [X.], Graf von Henneberg[-Schleusingen], die von Schlitz, von Buchenau, von Benhausen, von Romrod, vom Stein, von Reckrod, Engelhard von der Tann, Heinrich von Rodenberg (Rodinberg) der Ältere sowie Bürger und Stadt von Hersfeld bekunden, dass sie sich mit Konrad [von Hanau], Abt von Fulda, wegen eines Streites (czweytracht, unwillen, fehden, kryge) versöhnt haben und geloben Treue. Es wird festgestellt, dass Konrad in Würden bleiben und dieselben Freiheiten und Rechte behalten soll, wie sie seine Vorgänger innehatten. Er soll aber seine Männer und Burgmannen, die von Schlitz, von Buchenau, von der Tann, von Benhausen, von Romrod und von Mansbach, nicht angreifen, es sei denn, diesen wäre Straßenraub, Mord, Diebstahl, oder eine andere handhaftige Untat mit Todesfolge nachzuweisen. In diesem Fall dürfen diese nur von ihrem Herren gerichtet werden. Ferner verzichtet Friedrich von Lisberg auf seine Zollansprüche gegenüber ehrbaren Leuten und Zöllnern im Fuldaer Land. Die Aussteller wollen alle in diesem Krieg gewonnen Mann- und Burglehen an den Abt von Fulda zurückgeben. Die dem Kloster Kreuzberg [Philippsthal] von Abt Konrad entzogenen Güter sollen zurückgegeben werden. Schließlich sollen die unverschuldet geschädigten Untertanen der Aussteller das Recht haben, sich wegen des Schadens an das Kloster Fulda zu wenden und ihren Schaden aus den Renten der ihnen verpfändeten oder auf Wiederkauf verkauften Burgen zu begleichen. Siegelankündigung: Hermann, Landgraf von Hessen; Heinrich, Graf von Henneberg; Simon von Schlitz genannt von Haselstein, Ritter; Friedrich von Schlitz genannt von Haselstein (Fritsche von Slidese genannt von Husilstain); Simon von Schlitz genannt von Hohenberg (Hoemberg); Simon von Schlitz genannt von Görtz; Heinrich von Schlitz genannt von Görtz; Eberhard von Buchenau, Ritter; Gottschalk von Buchenau, Ritter; Thile von Benshausen, Ritter; Konrad von Romrod; Wetzel vom Stein der Jüngere, Ritter; Apel von Reckrod, Ritter; Johann (Hans) von Reckrod und Berthold (Toilde) von Reckrod, Brüder; Engelhard von der Tann; Heinrich von Rodenberg der Ältere; Bürger und Stadt von Hersfeld. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 8, Avers 9, Avers 10, Avers 12, Avers 15)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Hermann, Landgraf von Hessen]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich, Graf von Henneberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Simon von Schlitz genannt von Haselstein, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich von Schlitz genannt von Haselstein
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Simon von Schlitz genannt von Hohenberg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Simon von Schlitz genannt von Görtz]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Heinrich von Schlitz genannt von Görtz]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eberhard von Buchenau, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gottschalk von Buchenau, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Thile von Benhausen, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Konrad von Romrod]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wetzel vom Stein der Jüngere, Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Apel von Reckrod, Ritter]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Johann von Reckrod]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Berthold von Reckrod
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Engelhard von der Tann]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Heinrich von Rodenberg der Ältere]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Bürger und Stadt von Hersfeld]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.