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Richter und Schöffen des königlichen Stuhles zu Aachen tun kund, daß vor ihnen Katheryne van Pont, Klosterjungfrau zu Burtscheid, entsprechend der Verpflichtung, keines ihrer Güter ohne Zustimmung ihrer Oberin zu veräußern, einen diesbezüglichen Konsens ihrer Oberin, der Äbtissin Janne von Franckenberch von Burtscheid, (von 1473 November 30) vorgelegt hat, der im folgenden transsumiert wird. Neben der genannten Katheryne van Pont sind ferner auf der anderen Seite vor den Richtern und Schöffen erschienen Petersse van Pont, Witwe des Colijn Beissels, und Johann Beissell, ihr ehelicher Sohn, und übergeben Herrn Anthoenis van Heidendall, Priester, zu Gunsten des Abtes Herrn Herprechtz van Lulstorpe zu Kornelimünster, seinem Beichtvater, zwei Häuser, die bei den anderen in Hairdewjinstraisse hinter dem Abtshaus gelegen sind, gegen jährlich 9 Mark Erbzins, die Herr Anthoenis den Genannten lösen soll, und, nachdem Anthoenis das zu halten versprochen hat, haben die Genannten auf die Häuser verzichtet. Siegelankündigung von Wilhelm Inghenhoyve, Richter, Peter van Segrade, Gervairt van Hairen, Johan Beirtolff, Geirart Beissel, Johan van Roede, Goetschalck van Segraide, Ponz van Berge, Daeme van Hairen, German van Drenborn und Johan Knoy van Vleicke, Schöffen des königlichen Stuhls zu Aachen. Gegeven 1473 des sievenden daigs in december zo zweylff uren in der noenen.
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Richter und Schöffen des königlichen Stuhles zu Aachen tun kund, daß vor ihnen Katheryne van Pont, Klosterjungfrau zu Burtscheid, entsprechend der Verpflichtung, keines ihrer Güter ohne Zustimmung ihrer Oberin zu veräußern, einen diesbezüglichen Konsens ihrer Oberin, der Äbtissin Janne von Franckenberch von Burtscheid, (von 1473 November 30) vorgelegt hat, der im folgenden transsumiert wird. Neben der genannten Katheryne van Pont sind ferner auf der anderen Seite vor den Richtern und Schöffen erschienen Petersse van Pont, Witwe des Colijn Beissels, und Johann Beissell, ihr ehelicher Sohn, und übergeben Herrn Anthoenis van Heidendall, Priester, zu Gunsten des Abtes Herrn Herprechtz van Lulstorpe zu Kornelimünster, seinem Beichtvater, zwei Häuser, die bei den anderen in Hairdewjinstraisse hinter dem Abtshaus gelegen sind, gegen jährlich 9 Mark Erbzins, die Herr Anthoenis den Genannten lösen soll, und, nachdem Anthoenis das zu halten versprochen hat, haben die Genannten auf die Häuser verzichtet. Siegelankündigung von Wilhelm Inghenhoyve, Richter, Peter van Segrade, Gervairt van Hairen, Johan Beirtolff, Geirart Beissel, Johan van Roede, Goetschalck van Segraide, Ponz van Berge, Daeme van Hairen, German van Drenborn und Johan Knoy van Vleicke, Schöffen des königlichen Stuhls zu Aachen. Gegeven 1473 des sievenden daigs in december zo zweylff uren in der noenen.
Richter und Schöffen des königlichen Stuhles zu Aachen tun kund, daß vor ihnen Katheryne van Pont, Klosterjungfrau zu Burtscheid, entsprechend der Verpflichtung, keines ihrer Güter ohne Zustimmung ihrer Oberin zu veräußern, einen diesbezüglichen Konsens ihrer Oberin, der Äbtissin Janne von Franckenberch von Burtscheid, (von 1473 November 30) vorgelegt hat, der im folgenden transsumiert wird. Neben der genannten Katheryne van Pont sind ferner auf der anderen Seite vor den Richtern und Schöffen erschienen Petersse van Pont, Witwe des Colijn Beissels, und Johann Beissell, ihr ehelicher Sohn, und übergeben Herrn Anthoenis van Heidendall, Priester, zu Gunsten des Abtes Herrn Herprechtz van Lulstorpe zu Kornelimünster, seinem Beichtvater, zwei Häuser, die bei den anderen in Hairdewjinstraisse hinter dem Abtshaus gelegen sind, gegen jährlich 9 Mark Erbzins, die Herr Anthoenis den Genannten lösen soll, und, nachdem Anthoenis das zu halten versprochen hat, haben die Genannten auf die Häuser verzichtet. Siegelankündigung von Wilhelm Inghenhoyve, Richter, Peter van Segrade, Gervairt van Hairen, Johan Beirtolff, Geirart Beissel, Johan van Roede, Goetschalck van Segraide, Ponz van Berge, Daeme van Hairen, German van Drenborn und Johan Knoy van Vleicke, Schöffen des königlichen Stuhls zu Aachen. Gegeven 1473 des sievenden daigs in december zo zweylff uren in der noenen.
AA 0364, 125
AA 0364 Kornelimünster, Urkunden (AA 0364)
Kornelimünster, Urkunden (AA 0364) >> 1. Urkunden
1473 Dezember 7
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Überlieferung: Ausfertigung, Perg.; 2 Exemplare - Siegel an Perg.-Presseln, ehemals je 11 Siegel mit Namen der Siegler auf der Plika: 1) Wilhelm, 2) Peter, 3) Hairen, 4) Beirtolff, 5) Heister, 6) Roede, 7) Goitschalk, 8) Ponz, 9) Daem, 10) Herman, 11) Vleicke; von ihnen erhalten: am 1. Exemplar: 1, 3, 4 (Bruchstück), 5, 6, 7, 8, 9 (Bruchstück), 10, 11, am 2. Exemplar: 1, 3, 8, 9, 11; alle grüne, runde Wachssiegel; Siegel 1): Dm: 2,5 cm, Bild: Wappenschild mit Hirschhaupt, darüber wachsende männliche Figur, Umschrift: ... WILHELM. INGHENHOIUE; Siegel 3): Dm: 2,7 cm, Bild: wie Korn. 122, Siegel 2, Umschrift: GERART. VA. HAHREN. SCAB. AQUENS.; Siegel 4): Dm: Rest von 1-1,5 cm der linken unteren Ecke, Rest eines Wappenschildes; Siegel 5): Dm: 2,5 cm, Bild: Wappenschild mit drei Beißeln, Stechhelm mit Zier, Umschrift: ... BEISS. SCAB. AQUENS.; Siegel 6): Dm: 3 cm, Wappenschild mit Astkreuz und Mittelschild, Helm mit wachsendem Gebüsch, Umschrift: ... DE. ROIDE. SCABIN. AQUE.; Siegel 7): Dm: 2,7 cm, Bild: Wappenschild in Stellung 2:1, Spangenhelm mit Hut von Ring gekrönt, Umschrift: S. GOTSCHALH. SIGROD. SCABl. AQUE.; Siegel 8): Dm: 3 cm, Bild: fünfgeteilter Wappenschild, erstes, drittes und fünftes Feld mit Andreaskreuzchen belegt, Spangenhelm mit Windhundkopf, Umschrift: S. POENZ. DE. RAE ... SCABI ...; Siegel 9): Dm: Rest von Wappenschild wie Siegel 3; Siegel 10): Dm: 2,7 cm, Bild: Wappenschild mit drei Rosen in rechtsschräger Reihe, Helm mit aufgeschlagenem, ringsum und auf der Spitze mit Rosen geziertem Hut, Schriftband rechts und links vom Helm: HERMAN. VA. DREBORN; Siegel 11): Dm: 2,7 cm, Bild: zweigeteilter Wappenschild mit auffliegendem Adler im mittleren Feld, Spangenhelm, aus dem eine männliche Figur wächst, Umschrift: S. IOH. VAN. ULEKK. SCAB. AQUENSIS - Rückvermerke: Der abt van Münster (15. Jh.); Item van tweyn housseren leigende zo Achen in Hardewynsstraeß (16. Jh.); consensus vendendi duas domus datur religiosae domicellae in Borschet, venditae domino abbati Sti. Cornelii monasterii (18. Jh.); 2. Exemplar: Petersse van Pont, Detur deme abt littera (15. Jh.); von tzwen houssern lichgende zu Achen in Hardenwynsstraeß (16. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.