Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Hildegard und Hildegunde von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter (Catharina Schlüter, Emilie Dehne). 54 Briefe, 1 Postkarte. 1 Brief an unbekannten Adressaten [Hermann Cardauns?].
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Hildegard und Hildegunde von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter (Catharina Schlüter, Emilie Dehne). 54 Briefe, 1 Postkarte. 1 Brief an unbekannten Adressaten [Hermann Cardauns?].
1063 Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis, 1063/32
1063 Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis
Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis >> 02. Briefe >> 02.03 Briefe anderer
ohne Datum, 1850-1905
Enthält: - Hildegund von Laßberg an Frau Geheimrätin Schlüter [Catharina Schlüter, Mutter Christoph Bernhard Schlüters], Münster, 4. Mai 1856; - Hildegund von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Hülshoff, 14. Juni 1856; - Hildegund von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Münster, 30. Juni 1856; - Hildegund von Laßberg [an Catharina Schlüter], [Münster], 5. Juli [1856] (Abreise von Münster nach Bökendorf; Grüße an Schlüter, dessen Sonettensammlung "Welt und Glauben" sie jetzt auch kennengelernt habe); - Hildegund von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 4. Dezember 1856 (Bericht über die Rückreise von Münster über das Paderbornische und Bonn nach Meersburg); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, o. O. [Meersburg], Dezember 1856; - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Münster, 7.12.1858 (Sorge um die Mutter, Jenny von Laßberg, die Ende 1859 in Münster stirbt); - Hildegund von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Weis(s)bad, 14. September 1862 (über Pläne, im Winter ihre künstlerische Ausbildung bei Maler [Dominik] Mosler in Münster fortzusetzen; Bericht über die Rückkehr nach Meersburg und ihren Kuraufenthalt in Weissbad; Todesnachricht von Luise Delius, einer engen Freundin Elise Rüdigers); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 24. April 1863 (Übersendung eines von der Schwester Hildegund retuschierten Porträtfotos der Droste sowie der Reinschrift der von Hildegard übersetzten "Lieder der Nacht" [Münster: Regensberg, 1864; Herausgabe unter dem Pseudonym Schenk von Nydeck], Bitte um ein Vorwort Schlüters); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 4. Februar 1864 (Dank für Porträtfoto Schlüter; Gratulation zur Übersetzung und Herausgabe von Gedichten Jacopone's da Todi [Münster: Theissing, 1864]; über eigene Lektüren und Übersetzungen); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 9. März 1864 (Lektüre und Übersetzung von Gedichten Thomas Hoods); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 23. September 1864 (Bericht über Besucher in Meersburg; Malchen Hassenpflug sei nach Hannover abgereist; Übersetzung von Thomas Hoods "Bridge of Sighs"); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 28. November 1864 (Bericht über das Leben in Meersburg, Beschreibung der Ausstattung der Wohnräume der Zwillingsschwestern); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Bonn], 14. Dezember 1864 (Bericht über die Reise nach Bonn, dort Aufenthalt bei Pauline und Betty von Droste-Hülshoff; über den Bekanntenkreis in Bonn); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Bonn, 24. Juni 1866 (Kondolenz zum Tod von Schlüters Mutter Catharina; Rückreise nach Meersburg zusammen mit Malchen Hassenpflug); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 22.-23. Oktober 1866 (Brieffragment); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 5. Oktober 1867 (Bericht über Besucher in Meersburg); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 8. Juni 1868 (Besucher in Meersburg, u. a. des Vetters Ferdinand von Droste-Hülshoff; Nachricht vom Tod des Germanisten Franz Pfeiffer, eines Bekannten Joseph von Laßbergs); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 24. Oktober 1868 (Bericht über Besuche in Meersburg; über Malchen Hassenpflugs angegriffene Gesundheit; zu den Liedkompositionen der Droste [Erstdruck einer Liedersammlung hrsg. von Chr. B. Schlüter, Münster: Adolph Russell's Verlag, 1877]; über Lektüre und Übersetzung englischer Prosa); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 12. Februar 1870 (zum Briefwechsel zwischen Joseph von Laßberg und Ludwig Uhland [Wien: Braumüller, 1870]; Druck von Malchen Hassenpflugs Roman über Margarethe Verflassen [Hannover: Meyer, 1870]; zu englischen Gedichten in der Edition Tauchnitz); - Hildegund von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 3.-13. April 1870 (Abbruch aller ihrer Korrespondenzen wegen Beanspruchung durch die Pflege der erkrankten Malchen Hassenpflug; über ihre Lektüren); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 5. April 1870 (Dank für Gedichtsammlung der englischen Autorin Dinah Maria Mulock, mit Antonie Jüngst von Schlüter übersetzt und pseudonym veröffentlicht); - Hildegund von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], o. D. [nach dem 25.7.1871] (Nachricht von zwei Sterbefällen: Pauline von Droste-Hülshoff [25.7.1871] und Amalie Hassenpflug [4.7.1871], die auf dem Meersburger Friedhof, dicht neben dem Grab der Droste beigesetzt wurde); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 19. November 1871 (Errichtung eines Grabdenkmals für Amalie Hassenpflug; Bericht über Besucher in Meersburg, u. a. Emilie Uhland, Witwe Ludwig Uhlands, und Elise Rüdiger); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 29. Januar 1873 (Manuskripte und Reinschrift - Abschrift Jenny von Laßbergs - zu der posthumen Droste-Ausgabe "Letzte Gaben" [Hannover 1860]; über weitere Manuskripte und Abschriften Jenny von Laßbergs im Meersburger Droste-Nachlass; Versuch einer biographischen Skizze Joseph von Laßbergs); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 26. Mai 1873 (Dank für Brief und Droste-Aufsatz von Betty Paoli; Tod von Therese von Hardenberg, Tochter der Großtante Anna von Arnswaldt); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 5. August 1873 (Besuch von Uhlands Witwe Emilie; Einladung zur Enthüllung eines Uhland-Denkmals in Tübingen); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Bonn, 31. Dezember 1873 (Bericht über das Weihnachtsfest in Bonn, zu Gast bei Betty von Droste-Hülshoff; Lektüre der russischen Schriftstellerin Madame [Sophie] Swetchine); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 30. Oktober 1874 (Aufenthalt in Donaueschingen bei Therese von Pfaffenhofen geb. von Haysdorf, einer Nichte Joseph von Laßbergs; Besuch von Dorothea Hassenpflug auf der Meersburg; über Lektüre französischer Literatur); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 22. Dezember 1874 (über das Weihnachtsfest in Meersburg; Lektüre von [Pauline] Craven: "Le mot de l'énigme" [1874]); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 28. Dezember 1874 (Dank für Buchgeschenk Schlüters mit Abdruck von Briefen aus dem Freundeskreis Joseph von Laßbergs); - Hildegard von Laßberg an Emilie Dehne [langjährige Haushälterin und Vorleserin Schlüters], [Meersburg], 29. Dezember 1874 (Übersendung der von ihr übersetzten "Lieder der Nacht" [Münster 1864] sowie weiterer Bücher, darunter "altdeutsche Poesien" ihres Vaters); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 11. Mai 1875 (Besuch des Ehepaares von Forkenbeck in Meersburg [Augenarzt aus Münster]; Korrespondenz mit Gustchen (Auguste) Grimm, der Tochter Wilhelm Grimms); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 19. August 1875 (Besuch von Auguste Grimm in Begleitung eines jungen belgischen Violinisten); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 25. Oktober 1875 (Bericht über eine Versammlung des Vereins für Geschichte des Bodensees in Überlingen; zu Schlüters Arbeiten, u. a. zu Amalie von Gallitzin); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 23. Dezember 1875 (geplante Reise nach Bonn, zu Betty von Droste-Hülshoff); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Bonn, 15. April 1876 (Schlüters Brief- und Tagebuchedition der Fürstin Amalie von Gallitzin [1874-1876]; 3. Auflage der Droste-Gedichte "Das geistliche Jahr" [Stuttgart: Cotta, 1876]; über Ausflüge und Besuche in Bonn und Umgebung); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 20. Juni 1876 (keine Weiterreise von Bonn nach Münster; Bericht über Fahrten u. a. nach München, dort Besuch der alten und neuen Pinakothek); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 23. August 1876 (Brieffragment) (Besuche aus dem Münsterland, u. a. des Vetters Heinrich von Droste-Hülshoff, der Cousine Sophie von Haxthausen; längerer Aufenthalt Betty von Droste-Hülshoffs); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 30.-31. Oktober 1876 (Dank für Übersendung der Droste-Briefausgabe Schlüters [Münster: Adolph Russell's Verlag, 1877]); - Hildegard von Laßberg an Emilie Dehne, [Meersburg], 15. November 1876 (weitere Freiexemplare der Droste-Briefausgabe); - Hildegard von Laßberg an Emilie Dehne, [Meersburg], 22. Dezember 1876 (Übersendung einer Zeichnung von Eppishausen, die Emilie dem erblindeten Schlüter beschreiben möge; Herausgabe der Droste-Lieder durch Schlüter [Münster: Adolph Russell's Verlag, o. J. (1877)]; Besprechungen der Droste-Briefausgabe); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 15. Oktober 1877 (Postkarte) (Nachricht vom Tod der Großtante Anna von Arnswaldt am 1. Oktober 1877); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 9. November 1877 (Verkauf der Meersburg an Carl Mayer von Mayerfels aus München, die Laßbergtöchter haben sich ein Wohnungsrecht bis zu ihrem Tod vorbehalten); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 30. November 1877 (Dank für Buchsendung [Briefe der Dichterin Luise Hensel. Paderborn: Schöningh, 1878]; Bericht über eine Versammlung des Vereins für Geschichte des Bodensees in Meersburg, u. a. Führung durch Joseph von Laßbergs früheren Büchersaal); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 12. Februar 1878 (Einzug von Carl Mayer von Mayerfels auf Schloss Meersburg, der hier seine Sammlungen an Waffen und Rüstungen einrichtet; biographische Skizze ihres Vaters, Joseph von Laßbergs; Brief zu Honoraren aus Urheberrechten am Werk der Droste); - Hildegard von Laßberg an Emilie Dehne, [Meersburg], 2. Juni 1878 (zum Einzug Carl Mayer von Mayerfels' in die Meersburg; Übersendung eines Porträts Joseph von Laßbergs, Stahlstich nach Ölgemälde 1853; Beschreibung der Wohnräume der Zwillingsschwestern Laßberg); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 25. August 1878 (Brieffragment) (Bericht über die Hochzeit der Tochter des neuen Besitzers der Meersburg, Ida von Mayerfels, mit Alfons von Miller); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 24. November 1878 (Übersendung von Ansichten vom Grab, Fürstenhäuschen und Weinberg der Droste von Leonhard Hohbach, Beschreibung der Droste-Stätten; zu der Droste-Werkausgabe hrsg. von Levin Schücking [Stuttgart: Cotta, 1878-1879]); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, [Meersburg], 2.-5. November 1879 (Aufenthalt ihrer Schwester Hildegund bei Betty von Droste-Hülshoff in Bonn; Beschreibung einer Sommerreise in die Schweiz; Novellenband "Mädchenleben" [Paderborn: Schöningh, 1879] der Cousine Antonie von Haxthausen); - Hildegard von Laßberg an Emilie Dehne, [Meersburg], o. D. (Bitte um Übersendung eines Restexemplars ihrer "Lieder der Nacht" [Münster 1864]; Brief von Levin Schücking zum Wiederabdruck des Droste-Gedichts "Gastrecht" [Erstdruck in dem von Schücking hrsg. "Rheinischen Jahrbuch", 1. Jg., Köln 1846, S. 244-247]); - Hildegard von Laßberg an unbekannten Adressaten [Emilie Dehne?], [Meersburg], 19. Januar 1881 (Brieffragment); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, o. D. [um 1873] (Brieffragment); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 27. November 1881 (Bericht über Besucher In Meersburg, u. a. Hermann Hüffers aus Bonn; Broschüre über die Balladenpoesie der Droste von [Ludwig] Wattendorf [Koblenz 1881]); - Hildegard von Laßberg an Christoph Bernhard Schlüter, Meersburg, 10.-12. Oktober 1883 (u. a. Bericht über Besuch in München); - Hildegard von Laßberg an unbekannten Adressaten [Hermann Cardauns?], Meersburg, 28. Juni 1905 (Droste-Handschriften im Nachlass von Hermann Hüffer [24.3.1830-15.3.1905], von den Laßbergtöchtern für Hüffers Droste-Biographie, Erstausgabe Gotha 1887, zur Verfügung gestellt und bei Hüffer verblieben)
Darin: Übersetzungen und Abschriften Hildegard von Laßbergs: - Übersetzung aus Oliver Goldsmith' "The Vicar of Wakefield", Mai 1864, Chr. B. Schlüter gewidmet; - Abschrift aus einem Versroman Reinfrieds von Braunschweig; - Abschrift und Übersetzung eines Gedichts von Henri Blanvalet "Si tu savais!"; - Übersetzung eines Gedichts von Thomas Hood "Bridge of Sighs" / "Seufzerbrücke", Mai 1866; - Übersetzung eines lateinischen Hymnus vom hl. Herzen Jesu; Gedicht Hildegard von Laßbergs an Philippa Pearsall, Meersburg, 4. August 1850; ferner: Preisgedicht der Akademie Münster auf Chr. B. Schlüter, 1877 (Druck)
Archivale
Wasserzeichen: nein
Konvolut in Umschlag, beschriftet von Franz Jostes: "Schlüters Nachlass. Gedichte u. Briefe von Hildegard v. Lassberg" Zu Hermann Cardauns als Briefadressaten (Brief vom 28. Juni 1905): Cardauns war Bearbeiter der 3. Ausgabe der Droste-Biographie von Hermann Hüffer (Gotha: Perthes, 1911), für die Hüffer der Meersburger Droste-Nachlass zur Verfügung gestellt worden war.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.