Informationen an den Rat des Bezirkes XXXIII: Bd. 2
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BArch MfS BV KMSt AKG/648 Bd. 2
BArch MfS BV KMSt AKG BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe
BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe >> Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Informationen an den Rat des Bezirkes >> Informationen an den Rat des Bezirkes >> Informationen an den Rat des Bezirkes XXXIII
1983
Enthält u.a.:
Erfassung der Bevölkerungsreaktionen auf aktuell-politische Ereignisse und Versorgungsfragen, u. a. auf die Vorbereitungen der Stationierung von Raketenkomplexen auf dem Territorium der DDR und der CSSR. - Überwachung kirchlicher Aktivitäten, u. a. der Jugendgottesdienste am 13. Nov. in der St. Petri-Kirche Karl-Marx-Stadt, der Veranstaltungen zur Friedensdekade ("Abrüstung von unten") und die Woche der Jugend im Okt. in der St. Nikolai-Kirche Aue. - Informationen zur Sicherung des Ersatzbedarfes an Reifen für Lastkraftwagen sowie zur Lage im Bereich Straßeninstandsetzung. - Informationen zur Schaffung einer inneren Opposition durch den Aufbau einer Umweltschutzbewegung, u. a. über die Gruppierung "Grün-Punkt-Aktion" Freiberg (Kopie einer Fotodokumentation). - Informationen zur Wärmeversorgung in Karl-Marx-Stadt. - Diskussionen unter den Beschäftigten der radiologischen Klinik im Bezirkskrankenhaus Karl-Marx-Stadt zur Finanzierung von Großgeräten durch den Industriezweig Wismut. - Stand der Realisierung von Vorschlägen zur Gesprächsführung zwischen staatlichen und Kirchenvertretern. - Ermittlungen zum Missbrauch dienstlicher Befugnisse durch den Leiter der Abteilung Innere Angelegenheiten beim Rat des Kreises Glauchau. - Lageeinschätzung zur Landwirtschaft.
Erfassung der Bevölkerungsreaktionen auf aktuell-politische Ereignisse und Versorgungsfragen, u. a. auf die Vorbereitungen der Stationierung von Raketenkomplexen auf dem Territorium der DDR und der CSSR. - Überwachung kirchlicher Aktivitäten, u. a. der Jugendgottesdienste am 13. Nov. in der St. Petri-Kirche Karl-Marx-Stadt, der Veranstaltungen zur Friedensdekade ("Abrüstung von unten") und die Woche der Jugend im Okt. in der St. Nikolai-Kirche Aue. - Informationen zur Sicherung des Ersatzbedarfes an Reifen für Lastkraftwagen sowie zur Lage im Bereich Straßeninstandsetzung. - Informationen zur Schaffung einer inneren Opposition durch den Aufbau einer Umweltschutzbewegung, u. a. über die Gruppierung "Grün-Punkt-Aktion" Freiberg (Kopie einer Fotodokumentation). - Informationen zur Wärmeversorgung in Karl-Marx-Stadt. - Diskussionen unter den Beschäftigten der radiologischen Klinik im Bezirkskrankenhaus Karl-Marx-Stadt zur Finanzierung von Großgeräten durch den Industriezweig Wismut. - Stand der Realisierung von Vorschlägen zur Gesprächsführung zwischen staatlichen und Kirchenvertretern. - Ermittlungen zum Missbrauch dienstlicher Befugnisse durch den Leiter der Abteilung Innere Angelegenheiten beim Rat des Kreises Glauchau. - Lageeinschätzung zur Landwirtschaft.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:49 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (MfS) (Tektonik)
- Bezirksverwaltung (BV) Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- Diensteinheiten innerhalb der BV Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe (Bestand)
- Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Informationen an den Rat des Bezirkes (Gliederung)
- Informationen an den Rat des Bezirkes (Gliederung)
- Informationen an den Rat des Bezirkes XXXIII (Serie)