4/10 [fol. 8']: 1734 Juni 6 (Senatsprotokoll)
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UAT 4/ Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium
Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium >> Akademischer Senat (1695-1740) >> Acta Senatus, Bd. XLVII
Enthält: Anwesend: Bulffinger, Rektor Waismann Hagmajer Schweder Harpprecht jun. Alex. Camerarius F. Hallwachs P. Creiling Klemm Canz [UAT 4/10, Bl. 8']; 1.) Publikation eines Fürstl. Reskripts an Joh. Eccard, Klosterverwalter zu Blaubeuren, wegen Differenzen zwischen den Lagerbüchern der Univ.-Pflege und des Kl. Blaubeuren, sowie wegen Richtigstellung der Praetension der Universität der Vogt-Rechte und Hundlegen-Fruchtgült. Renovationspublikation der Lagerbücher von Asch und Ringingen; 2.) Ausstehende Schulden der Universität beim fürstl.Kirchenkasten, bei der Pflege Bebenhausen und bei der fürstl. Stiftsverwaltung Herrenberg. [UAT 4/10, Bl. 9]; 3.) Ersuchen des M. Johann Abraham Speidel, Seren.Stipendiarius, um Maintenierung bei seinem Dekret. [UAT 4/10, Bl. 9]; 4.) Vorschlag des Friederich Ludwig Römer, Bürgermeister zuLeonberg, für Übernahme der Kompetenzen des Univ.-Pflegers daselbst wegen Kriegsdienstleistung des bisherigen Pflegers Gräther. [UAT 4/10, Bl. 9]; 5.) Bitte der Zehntbeständer zu Grötzingen (Nürtinger Amts), Georg, Hans-Jörg und Hans Müller und Hans-Jörg Mühleißen um Nachlass der Bestandfrüchte wegen des durch Mäuse angerichteten Schadens. (Pfleger zu Tailfingen; Syndicus Hellwaag) [UAT 4/10, Bl. 9]; 6.) Androhung der Beschlagnahme der Auditeurs-Gagedes Stud. Georgy an dessen Mutter zur Bezahlung von Schulden. [UAT 4/10, Bl. 9']; (7) Reskript des Geh. Rats über Vernehmung des Lector linguarum orientalium Bernhard wegen möglicher Verlautbarungen des Pfarrers M. Niethammer zu Heimerdingen (Heimertingen) über die geplante Zufallbringung seiner Frau; 8.) Vorlage der Berechnung der Vogtrechte undHundlegien-Fruchtsache sowie des Nachlasses wegen Wetterschaden beim Klosterverwalter (in Blaubeuren). [UAT 4/10, Bl. 9']; 9.) Absendung der wegen des Regierungswechsels und desFranzoseneinfalls liegengebliebenen Accis-Sachen. [UAT 4/10, Bl. 9']
Akte
Acta Senatus, Bd. XLVII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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