Hans Hohenhauser, Spitalmeister zu Dürkheim, und die Pfleger und Verweser des Spitals, Hans Beder und Hans Krebs, quittieren dem Kurfürsten [Philipp] von der Pfalz und an dessen Stelle dem Landschreiber zu Neustadt, Jost Keppler, die Ablösung eines Zinses mit zwei Pfund und fünf Schilling nach Landeswährung. Den Zins über 27 Pfennig hatte das Spital lange Zeit jährlich von einem Gartenflecken, gelegen zwischen dem "Ychbach" und Anna ("Engel") Cloßgin, Witwe des Neßgin, erhalten, wie es das Seelbuch ausweist. Der Seelbucheintrag soll genauso wie der Zinsbucheintrag getilgt werden. Künftig gefundene Briefe, Scheine oder Verzeichnisse über den Zins sind ungültig. Zur Besiegelung wird der Junker Heinrich von Eppelborn (Oppelbron) hinzugebeten.