'Henne Fritschen son molner off der Elsirbach' stellt der Äbtissin und dem Konvent des Klosters zu Aulhausen (Ulsshusen) einen Revers über die Erbpacht der Klostermühle am Elzbach aus. Die Pacht beträgt 9 Malter Korn und 14 Schilling Heller, von denen 6 Malter, und das Geld dem Abt von St. Johansberge (Johannisberg) und 3 Malter dem Kloster Aulhausen jährlich zu liefern sind. Die Wahlpflicht des Müllers gegenüber dem Kloster wird näher festgelegt. Zum Unterpfand setzt der Müller 13 Gulden oder einen Morgen, dessen Wert das Gericht zu Geisenheim auf 13 Gulden taxiert hat.
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'Henne Fritschen son molner off der Elsirbach' stellt der Äbtissin und dem Konvent des Klosters zu Aulhausen (Ulsshusen) einen Revers über die Erbpacht der Klostermühle am Elzbach aus. Die Pacht beträgt 9 Malter Korn und 14 Schilling Heller, von denen 6 Malter, und das Geld dem Abt von St. Johansberge (Johannisberg) und 3 Malter dem Kloster Aulhausen jährlich zu liefern sind. Die Wahlpflicht des Müllers gegenüber dem Kloster wird näher festgelegt. Zum Unterpfand setzt der Müller 13 Gulden oder einen Morgen, dessen Wert das Gericht zu Geisenheim auf 13 Gulden taxiert hat.
73, U 86 a
73 Kloster Marienhausen, Zisterzienserinnen
Kloster Marienhausen, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> Urkunden >> 1401-1500
1418 März
Original, Pergament, deutsch, Siegel des Schultheißen Syfrid Waldecker in Geisenheim, rechts beschädigt, Abschrift 19. Jh.
Urkunde
lag bisher beim Kloster Eibingen (II.14) Nr. 17. 2/8 1927 D.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ