Hans Hermann genannt Jasse von Ravensburg schließt durch Vermittlung weiser und ehrbarer Leute einen Vergleich mit Konrad [II. von Ibach], Abt von Weingarten, im Streit über eine Pfründe, das Haus des Klosters in Ravensburg, die Hofstatt an der Kirchgasse an dem "ort gen der ki[l]chun" gelegen sowie die Höfe in Venchen (=Fenken) und "zem Aichim bloch" (=Aichenblock). Das Kloster kauft den zuletzt genannten Hof für 40 lb d Konstanzer Münze, auf die Pfründe und die übrigen Liegenschaften wird der Aussteller keine Ansprüche mehr erheben.
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Hans Hermann genannt Jasse von Ravensburg schließt durch Vermittlung weiser und ehrbarer Leute einen Vergleich mit Konrad [II. von Ibach], Abt von Weingarten, im Streit über eine Pfründe, das Haus des Klosters in Ravensburg, die Hofstatt an der Kirchgasse an dem "ort gen der ki[l]chun" gelegen sowie die Höfe in Venchen (=Fenken) und "zem Aichim bloch" (=Aichenblock). Das Kloster kauft den zuletzt genannten Hof für 40 lb d Konstanzer Münze, auf die Pfründe und die übrigen Liegenschaften wird der Aussteller keine Ansprüche mehr erheben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1903
B 515 U 1903
Ravensburg fasc. 023 n. 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1330 August 7 (an sant Afrun tag)
29,7 x 47,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Weingarten
Aussteller: Hans Hermann genannt Jasse von Ravensburg
Empfänger: Konrad [II. von Ibach], Abt von Weingarten
Zeugen: Dekan ("Degen") von Waldburg, Ritter Manstok, Heinrich von Ebersberg, Hans Wolfegger, Konrad, der Kustor, Friedrich, Schreiber von Schmalegg
Siegler: Schenk Albrecht von Biegenburg, Chorherr in Konstanz, Marquard von Schellenberg, Ritter, Wilhelm Humpis, Ammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., besch.
Aussteller: Hans Hermann genannt Jasse von Ravensburg
Empfänger: Konrad [II. von Ibach], Abt von Weingarten
Zeugen: Dekan ("Degen") von Waldburg, Ritter Manstok, Heinrich von Ebersberg, Hans Wolfegger, Konrad, der Kustor, Friedrich, Schreiber von Schmalegg
Siegler: Schenk Albrecht von Biegenburg, Chorherr in Konstanz, Marquard von Schellenberg, Ritter, Wilhelm Humpis, Ammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., besch.
Biegenburg, Albert Schenk von; Kanoniker, ca. 14. Jh.
Ebersberg, Heinrich von
Friedrich, Schreiber in Schmalegg
Hermann, Johannes, genannt Jasse
Humpis, Wilhelm; Stadtammann
Ibach, Konrad II.; Abt von Weingarten, -1336
Jasse, Johannes
Konrad, Kustor
Manstok; Ritter
Weingarten, Konrad II. von Ibach; Abt, -1336
Wolfegger, Hans
Aichenblock : Grünkraut RV
Fenken : Schlier RV
Konstanz KN; Domstift, Kanoniker
Konstanz KN; Münze
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Pfarrkirche Unserer lieben Frau
Ravensburg RV; Stadtammann
Ravensburg RV; Weingartener Haus
Schmalegg : Ravensburg RV; Schreiber
Venchen = Fenken : Schlier RV
Waldburg RV; Dekan
Weingarten RV
Weingarten RV; Kloster, Kustor
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:27 MEZ
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