2/11 [fol. 16ff.]: 1614 Jan. 20 (Senatsprotokoll) (Collegium Decanorum)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XI
Enthält: Anwesend: Rektor Hafenreffer, Osiander, Harpprecht, Magirus, Bocer, Bajer, Haug, Bloß, Faber, Welling, Maestlin, Colb; 1.) Auf Antrag der Witwe Elisabeth Riep vorzunehmende Inventierung und Verordnung von Pflegern: Mag. Eberhard Gilg und Elias Schön. Dr. Johann Fritzlin und Mag. [Johann David] Schöck (Anm. 1) mit der Inventation beauftragt. [UAT 2/11, Bl. 16]; 2.) Vom SupDep vorgelegtes Gesuch des Martin Kayser und Konsorten zu Mittelstadt um Rückgabe ausstehender Früchte. [UAT 2/11, Bl. 16]; 3.) [Joachim] Varnholdt, Timotheus [Gerson] und Walter [Christ] wegen Lärmens und ausschweifiger Gelage zu Karzer oder Geldbuße verurteilt. [UAT 2/11, Bl. 16f.]; 4.) Infolge Klage der Hessischen Pfleger über Misswirtschaft in der Hessischen Haushaltung beschlossene Gegenmaßnahmen. (Mag. Höckh (Anm. 2), Dr. Ziegler) [UAT 2/11, Bl. 16]; Dimisso Senatu: (Collegium Decanorum); 5.) Erklärung des Anton Varenbüler dem Johann Geyßer vorzulegen und bei ablehnender Haltung Weiterleitung des Falles zum Konsist. [UAT 2/11, Bl. 16'f.]; Anm. 1: Mag. [Johann David] Schöck: MUT 18903; 20457 [Scheck]. Anm. 2: Mag. Höckh: MUT 18561 [Valentin Heckius] 18241 [Martin Hockius].
Akte
Acta Senatus, Bd. XI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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