Msc. VII (z.T. Dep.) (Bestand)
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W 005
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.5. Archivische Sammlungen (W) >> 4.5.1. Manuskripte
7. Jh.- 20. Jh.
Allgemeine wissenschaftliche Inhalte, Gesamtgeschichte Westfalens (A), der Territorien innerhalb der späteren preußischen Regierungsbezirke Münster (B-C, auch Niederstift Münster), Minden (D), Arnsberg (E) sowie preußischer Landesteile außerhalb Westfalens (F) und nichtpreußischer Landesteile (G). V.a. Materialsammlungen, Kopiare, Lehnbücher, Besitz- und Einkünfteregister, Chroniken, Verordnungen und Statuten, historische Abhandlungen, Amtsbücher, Tagebücher.
Bestandsgeschichte: Msc. VII enthält erworbene, geschenkte, deponierte Einzelstücke, daneben zahlreiche versprengte sowie aus unterschiedlichen Gründen umgelagerte Handschriften aus Beständen des Staatsarchivs Münster, von denen große Teile mittlerweile wieder den ursprünglichen Provenienzen zugeordnet wurden.
Form und Inhalt: Die Sammlung Manuskripte VII (Msc. VII) wurde Mitte des 19. Jhs. durch Entnahme wichtiger Handschriften aus den Beständen des Provinzialarchivs bzw. Staatsarchivs Münster gebildet. Hinzu kamen weitere Archivalien, die das Archiv durch Kauf oder Geschenk erworben oder die ihm zur Aufbewahrung als Depositum übergeben wurden und die sich nicht ohne weiteres einem Bestand zuordnen ließen.
Eine erste Verzeichnung erfolgte um 1865. Bereits ab 1869 wurden einzelne Handschriften entnommen und an andere Archive und Bibliotheken abgeben. Einige Stücke besonders hohen historischen Wertes wurden zunächst der Königlichen Bibliothek in Berlin, der heutigen Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, überlassen. Andere wurden in Zuge von Beständebereinigungen an nach der Provenienz zuständige Archive abgegeben. Solche vereinzelten Abgaben erfolgten durch das ganze 19. und 20. Jh. Ab ca. 1980 wurden zahlreiche Handschriften zu ihren ursprünglichen Provenienzen im Staatsarchiv Münster zurückgelegt. Während des gesamten Zeitraums wurden daneben weiterhin einzelne Manuskripte erworben und der Sammlung hinzugefügt. Diese Veränderungen des Bestandes wurden im Findbuch nicht immer hinreichend vermerkt.
Das alte handschriftliche Findbuch, durch hundertjährigen Gebrauch bereits stark beschädigt, wurde um 1970 durch die Schreibkraft Maria Hammecke in Vorbereitung auf eine geplante Neuverzeichnung mit der Schreibmaschine abgeschrieben. Dabei ergaben sich durch die Beschädigungen der Vorlage sowie durch Lesefehler vor allem lateinischer Titel zahlreiche Versehen.
Die notwendige Neuverzeichnung erfolgte als Schnellverzeichnung unter Benutzung, Korrektur und Ergänzung des handschriftlichen Findbuches des 19. Jhs. Die maschinenschriftliche Abschrift wurde wegen ihrer zahlreichen Nachträge ebenfalls herangezogen. Die Titelaufnahme und die häufig falsch oder gar nicht angegebenen Laufzeiten wurden korrigiert, Enthält-Vermerke wenn nötig ergänzt und alle festgestellten Schäden zur Vorbereitung notwendiger Restaurierungsmaßnahmen vermerkt.
Der Verbleib aller seit 1869 aus dem Bestand entnommenen Handschriften wurde nach Möglichkeit ermittelt. Bei den in die ursprünglichen Bestände des Staatsarchivs Münster zurückgelegten Stücken wurde die neue Signatur vermerkt und alle Angaben aus den entsprechenden Findbüchern zumeist jüngeren Datums übernommen. Eine Kontrolle am Original wurde in diesen Fällen nicht durchgeführt. Bei einzelnen aufgelösten Stücken, insbesondere bei Einzelverzeichnungen von Urkunden, musste wegen des großen Umfangs eine Kürzung der Angaben vorgenommen werden. Es handelt sich um die Signaturen Msc. VII Nr. 498a, 1317a, 2005, 5405, 5721 und 6021.
Bei nicht mehr vorhandenen Manuskripten (Abgabe, gelegentlich Verlust) wurden die Angaben des Altfindbuches beibehalten. Ohne die Möglichkeit der Überprüfung des Originals wurde auf eine Übersetzung oder Neubildung der alten häufig lateinischen Titelaufnahmen verzichtet. Die vorhandenen Signaturen und die Klassifikation des Findbuches wurden beibehalten, da die Sammlung in der Literatur häufig zitiert ist.
Die zahlreichen zumeist aus aufgelösten Bucheinbänden stammenden Fragmente Msc. VII Nr. 2 sind tlw. im Findbuch A 10 e verzeichnet.
Literatur:
Bestandsliteratur: Hartmut Hoffmann, Bücher und Urkunden aus Helmarshausen und Corvey. MGH - Studien und Texte, Bd. 4, Hannover 1992.
Zur Übernahme und Abgabe von Manuskripten an andere Archive vgl. Staatsarchiv Münster, Dienstregistratur, insbesondere Nrr. 423, 451, 452.
Münster, August 2005
Dr. Kreucher
Anhänge:
I.) Bischöfe des (Fürst)bistums Münster
II.) Bischöfe des (Fürst)bistums Minden
III.) Bischöfe des (Fürst)bistums Paderborn
IV.) Bischöfe des (Fürst)bistums Osnabrück
Bestandsgeschichte: Msc. VII enthält erworbene, geschenkte, deponierte Einzelstücke, daneben zahlreiche versprengte sowie aus unterschiedlichen Gründen umgelagerte Handschriften aus Beständen des Staatsarchivs Münster, von denen große Teile mittlerweile wieder den ursprünglichen Provenienzen zugeordnet wurden.
Form und Inhalt: Die Sammlung Manuskripte VII (Msc. VII) wurde Mitte des 19. Jhs. durch Entnahme wichtiger Handschriften aus den Beständen des Provinzialarchivs bzw. Staatsarchivs Münster gebildet. Hinzu kamen weitere Archivalien, die das Archiv durch Kauf oder Geschenk erworben oder die ihm zur Aufbewahrung als Depositum übergeben wurden und die sich nicht ohne weiteres einem Bestand zuordnen ließen.
Eine erste Verzeichnung erfolgte um 1865. Bereits ab 1869 wurden einzelne Handschriften entnommen und an andere Archive und Bibliotheken abgeben. Einige Stücke besonders hohen historischen Wertes wurden zunächst der Königlichen Bibliothek in Berlin, der heutigen Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, überlassen. Andere wurden in Zuge von Beständebereinigungen an nach der Provenienz zuständige Archive abgegeben. Solche vereinzelten Abgaben erfolgten durch das ganze 19. und 20. Jh. Ab ca. 1980 wurden zahlreiche Handschriften zu ihren ursprünglichen Provenienzen im Staatsarchiv Münster zurückgelegt. Während des gesamten Zeitraums wurden daneben weiterhin einzelne Manuskripte erworben und der Sammlung hinzugefügt. Diese Veränderungen des Bestandes wurden im Findbuch nicht immer hinreichend vermerkt.
Das alte handschriftliche Findbuch, durch hundertjährigen Gebrauch bereits stark beschädigt, wurde um 1970 durch die Schreibkraft Maria Hammecke in Vorbereitung auf eine geplante Neuverzeichnung mit der Schreibmaschine abgeschrieben. Dabei ergaben sich durch die Beschädigungen der Vorlage sowie durch Lesefehler vor allem lateinischer Titel zahlreiche Versehen.
Die notwendige Neuverzeichnung erfolgte als Schnellverzeichnung unter Benutzung, Korrektur und Ergänzung des handschriftlichen Findbuches des 19. Jhs. Die maschinenschriftliche Abschrift wurde wegen ihrer zahlreichen Nachträge ebenfalls herangezogen. Die Titelaufnahme und die häufig falsch oder gar nicht angegebenen Laufzeiten wurden korrigiert, Enthält-Vermerke wenn nötig ergänzt und alle festgestellten Schäden zur Vorbereitung notwendiger Restaurierungsmaßnahmen vermerkt.
Der Verbleib aller seit 1869 aus dem Bestand entnommenen Handschriften wurde nach Möglichkeit ermittelt. Bei den in die ursprünglichen Bestände des Staatsarchivs Münster zurückgelegten Stücken wurde die neue Signatur vermerkt und alle Angaben aus den entsprechenden Findbüchern zumeist jüngeren Datums übernommen. Eine Kontrolle am Original wurde in diesen Fällen nicht durchgeführt. Bei einzelnen aufgelösten Stücken, insbesondere bei Einzelverzeichnungen von Urkunden, musste wegen des großen Umfangs eine Kürzung der Angaben vorgenommen werden. Es handelt sich um die Signaturen Msc. VII Nr. 498a, 1317a, 2005, 5405, 5721 und 6021.
Bei nicht mehr vorhandenen Manuskripten (Abgabe, gelegentlich Verlust) wurden die Angaben des Altfindbuches beibehalten. Ohne die Möglichkeit der Überprüfung des Originals wurde auf eine Übersetzung oder Neubildung der alten häufig lateinischen Titelaufnahmen verzichtet. Die vorhandenen Signaturen und die Klassifikation des Findbuches wurden beibehalten, da die Sammlung in der Literatur häufig zitiert ist.
Die zahlreichen zumeist aus aufgelösten Bucheinbänden stammenden Fragmente Msc. VII Nr. 2 sind tlw. im Findbuch A 10 e verzeichnet.
Literatur:
Bestandsliteratur: Hartmut Hoffmann, Bücher und Urkunden aus Helmarshausen und Corvey. MGH - Studien und Texte, Bd. 4, Hannover 1992.
Zur Übernahme und Abgabe von Manuskripten an andere Archive vgl. Staatsarchiv Münster, Dienstregistratur, insbesondere Nrr. 423, 451, 452.
Münster, August 2005
Dr. Kreucher
Anhänge:
I.) Bischöfe des (Fürst)bistums Münster
II.) Bischöfe des (Fürst)bistums Minden
III.) Bischöfe des (Fürst)bistums Paderborn
IV.) Bischöfe des (Fürst)bistums Osnabrück
1.595 Handschriften.; 1588 Handschriften (450 Kartons), Findbuch W 005 und Gesamtindex zu Msc. I-VII.
Bestand
German
Hartmut Hoffmann, Bücher und Urkunden aus Helmarshausen und Corvey. MGH-Studien und Texte, Bd. 4, Hannover 1992.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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