Georg Frieß, Bürger zu Eibelstadt (Ewfelstat), und seine Ehefrau Christina bekennen: Sie haben mit Erlaubnis des Abtes Michael [Leyser] und des Konvents des Klosters St. Stephan in Würzburg dem Inhaber der Vikarie der vier Kirchenlehrer im Stift Haug in Würzburg Bernhard Nirer einen jährlichen Zins von 5 Gulden verkauft. Der Zins gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Eibelstadt, der vom Kloster St. Stephan zu Lehen rührt und diesem jährlich 7 Pfennige zinst. Sie haben dafür von dem Käufer 100 rheinische Gulden erhalten. Die Eheleute verpflichten sich nun gegenüber dem Kloster St. Stephan, diesen verkauften Zins innerhalb der kommenden fünf Jahre abzulösen. Tun sie dies nicht, dann haben sie nach Ablauf der fünf Jahre für jedes Jahr, in dem der Rückkauf des Zinses nicht erfolgt ist, dem Kloster eine Strafe von 3 Gulden zu bezahlen. Auf ihre Bitte siegelt Sigmund Truchsess von Baldersheim. Der geben vf mitwochen nach Margarethe [15]38. Aussteller: Georg und Christina Frieß. Empfänger: Kloster St. Stephan

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Staatsarchiv Würzburg
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