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Inventurakten Herzog Karl Eugens von Württemberg. Fasz. XII, Subfasz. II
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 230 Herzog Karl Eugen (1728-1793)
Herzog Karl Eugen (1728-1793) >> Tod und Verlassenschaft
Enthält:
- Zwei Faszikel "Akten betr. die Inventarisation zu Hohenheim, Scharnhausen, auf dem Carlshof und dem Fasanengarten zu Echterdingen, sowie in den Gärtnereien zu Stuttgart, Ludwigsburg, Stetten, auf dem Einsiedel und auf der Solitüde."
Subfasz. II:
c) Inventarium fürstlicher Meubles von Hohenheim. Aus der älteren Geheimenratsregistratur
Enthält Angaben zu folgenden Arten von Wertgegenständen:
Wand-, Tisch- und Kronleuchter, Lampen, Laternen aus Holz, Kristall, Messing, Bronze, Glas, Porzellan, Fayence, Gips, mit Vergoldungen sowie z. T. figürlichen Darstellungen;
Spiegel aus Glas, mit Bildhauerarbeit und Vergoldungen;
Tapeten, Vorhänge, Kissen aus Damast, Seide, Samt u.a.;
Kamine aus Marmor, Wedgwood, Porzellan und Messing;
Sitzmöbel, Tische, Kommoden, Kästen, Schreibtische, Betten, u.a. aus Mahagoni, Silber-, Nussbaum-, Tannen-, Eichen- und anderem Holz, Marmor, Glas, Bronze mit Textilüberzügen aus Damast u.a., Vergoldungen, Einlegearbeit und Bildhauerarbeit (darunter ein Tisch mit Fuß von Bildhauerarbeit, Marmorplatte, Einlegearbeit, fol. 15-16);
Geschirr (Vasen, Gefäße, Urnen, Parfümflaschen, Nachtgeschirr, Kaffee-, Teegeschirr und -besteck, Suppenschüsseln, Teller, weiteres Speisegeschirr) aus Porzellan (u.a. aus Ludwigsburg), Lapislazuli, Glas (z. T. farbig), Stein, Bronze, Marmor, Serpentin, Silber, Porphyr, Majolika (fol. 341ff);
Figuren (Blumen, Putten, Büsten, Statuen) und Reliefs aus Porzellan (u.a. chinesisch), Marmor, Gips, Bronze, darunter Statue des Herzogs Karl in Lebensgröße (fol. 47v), Statuen und Reliefs von Dannecker und Le Jeune (fol. 59-60);
Uhren aus Marmor, Bronze, Messing, Holz, Glas, mit Vergoldungen, Glocken- und Orgelspiel (fol. 41r), darunter eine Uhr in Form eines Kanarienvogelkäfigs mit zwei mechanischen Vögeln (fol. 95r), eine Hahnische Zylinderuhr sowie zwei mit Messing garnierte Globi, die von dieser Uhr angetrieben werden (fol. 362r);
Schreibzeug aus Porzellan, Marmor, Bronze, Fayence, mit Vergoldungen;
Öfen aus Straßburger, Ludwigsburger u.a. Fayence, Eisen;
Glas- und Porzellanglocken;
ein Erd- und ein Himmelsglobus in vergoldeten Gestellen (fol. 61v);
Gemälde und Zeichnungen, darunter Stücke von Guibal (u.a. in der Kapelle, fol. 76v; 160r), Hetsch (fol. 87r), Harper (fol. 108r, 110v, 111v113v, 114v u.v.a.), außerdem ein gesondertes Verzeichnis der in Hohenheim befindlichen Gemälde, die zur herzoglichen Gemäldegalerie gehören, darunter Stücke von Harper, Nicola von Hay, Golzius, Biazetta (d.h. Piazzetta?), Lukas Cranach, Seybold, Kupezki, Holbein, Tizianetto, Rubens, Carl Maratty, Titosanoso (?), Screta, Albrecht Dürer, Tizian, Carlo Cignani, Max Heindel, Barocio, Poussin, Himmelroth, Angelbach, Porbus, Taig, Guido Canachio, Nicola Baretony, Mignard, Lukas von Leyden, Block, Crespii, Adran van der Velden, Ludovico Carrachio, Gruber, van Aelst, Perugino, Vergheim, Caspar Netscher, Rothenhammer, Julio Romano, Antoine Pèsne, Tenner, Peter Neef, Ruthard, Wouwermann, David de Heem, Querfurth, Poel, Molinaer, Joseph Orient, Caspar Netscher, Boelenburg, Grager, Gowert Hinck, Peter von Cortona, Luca Jordano, Heinrich Roos, Bourguignon, Hurchtenburg, Castiglione, Eisenmann, Hamilton, Sievert, Kessel, van Thielen, Daniel Seeger, Spagnoletto, David Teniers, Dieterich, Griffier, Cauglier, Faistenberger, Tintorel, Johannes Graff, Tempestino, Jakob Jordans, Guibal, Gysbert, Roland Savery, Breughel, Schönfeld, Salvator Rosa, Sandrat, Guido Reni, Correggio, Hetsch u.v.a. (fol. 382-415);
unverarbeitete Marmorstücke im Magazin;
Barometer (fol. 171v), Teleskope (fol. 313r);
eine Orgel (fol. 202v);
Bücher (fol. 269-311);
ein Billardtisch mit Elfenbeinkugeln und Zubehör (fol. 337v).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.