Friedrich Rot von Zell [Unbestimmt] schenkt mit Zustimmung seiner Söhne Friedrich, Heinrich und Johann dem Prior ("pryol") und dem Konvent des Dominikanerklosters ("der Prediger") in Ulm [abgegangen, Bereich Grüner Hof 7, Lagerbuch Nr. 6, Adlerbastei 1-3] einen jährlichen Zins von 5 Schilling Heller. Der Zins gefällt von seinem Teil eines Baumgartens in Ulm an der Breite ("Gebreiten"). Mit dem Zins sollen die Dominikaner an einem festgelegten Tag im Jahr die Kost in ihrem Kloster mit Fisch, Fleisch oder anderen Dingen aufbessern. Nach dem Tod des Stifters soll dies jeweils an seinem Todestag erfolgen und dann zugleich ein Jahrtag mit Vigil und Seelmesse für ihn im Kloster begangen werden. Bei Säumnis fällt der Zins an das Franziskanerkloster ("den Barfu/o/zzen") in Ulm [abgegangen, Bereich westlicher Münsterplatz, Lagerbuch Nr. 150].