Ehevertrag zwischen dem verwitweten Weber Michael Oesterle von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] und der ledigen Anna Allgöwer von Pfuhl. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna Barbara geborene Öchsle die zwei Kinder Anna und Georg. Der Vertrag wird im Beisein des Schmieds Johann Leonhard Öchsle und des Webers Samuel Jehle, beide Gemeindeführer in Pfuhl, als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Webers Johann Roschmann und des Metzgers Johann Unseld, beide aus Pfuhl, als Pfleger der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Weber Michael Oesterle von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] und der ledigen Anna Allgöwer von Pfuhl. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna Barbara geborene Öchsle die zwei Kinder Anna und Georg. Der Vertrag wird im Beisein des Schmieds Johann Leonhard Öchsle und des Webers Samuel Jehle, beide Gemeindeführer in Pfuhl, als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Webers Johann Roschmann und des Metzgers Johann Unseld, beide aus Pfuhl, als Pfleger der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 525
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1773 April 19.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Michael Oesterle von Pfuhl und Anna Allgöwer von Pfuhl
Siegler: Die Ratsherren Karl Friedrich von Neubronner, Christoph Kässbohrer und Johann Eitel Jäger, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: II. Pfuhl. buch fol. 331 (18. Jh.); N. 10 (18. Jh.); N. 455 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Auszug aus dem Pflegamtsprotokoll vom 14. März 1782 betreffend die von dem Bräutigam laut Ehevertrag seiner Braut vermachte Selde
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 19. April 1773
3. Inventar über den von der ersten Ehefrau des Bräutigams ihren Kindern hinterlassenen Besitz vom 29. März 1773
Datum: So geschehen Ulm, den 19. aprilis 1773.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Michael Oesterle von Pfuhl und Anna Allgöwer von Pfuhl
Siegler: Die Ratsherren Karl Friedrich von Neubronner, Christoph Kässbohrer und Johann Eitel Jäger, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: II. Pfuhl. buch fol. 331 (18. Jh.); N. 10 (18. Jh.); N. 455 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Auszug aus dem Pflegamtsprotokoll vom 14. März 1782 betreffend die von dem Bräutigam laut Ehevertrag seiner Braut vermachte Selde
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 19. April 1773
3. Inventar über den von der ersten Ehefrau des Bräutigams ihren Kindern hinterlassenen Besitz vom 29. März 1773
Datum: So geschehen Ulm, den 19. aprilis 1773.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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