Beförderung des gewesenen Generalauditeurs Dr. Matthias Wilhelm Huss, u.a. dessen Ernennung und Einführung zum Justizrat, Präzedenz-Streitigkeiten und Beleidigungs-Sachen
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Rep. 5a, Nr. 1155
Rep. 5a Fach 98 Nr. 6
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 5 Das Justizkollegium und das Hofgericht
1661-1668
Enthält: - Schreiben der Landesregierung an die Städte Stade und Buxtehude, das Domkapitel Hamburg und die Stadt Wismar vom 28. Juni 1661 wegen Präsentation Huss' zum Assessorat beim Wismarer Tribunal - Briefwechsel der Landesregierung mit der schwedischen Krone vom März/April 1662 wegen Bestellung des Dr. Matthias Wilhelm Huss zum Vormundschaftsrat (praetor pupillaris) - Briefwechsel zwischen der schwedischen Krone, Gouverneur Henrik Horn und der Regierung vom Oktober 1667 wegen Bestallung des gewesenen Richters in der Süderstadt Verden zum Justizrat nach Vereinigung der beiden Städte Verden - Gesuch der Regierung an den Reichsfeldherrn Carl Gustav Graf Wrangel um Verschiebung der Huss'schen Amtseinführung wegen dessen Beleidigung des Justizkollegiums und gerichtlichen Vorgehens gegen ihn (o.D.) - Protokolle in der Einführungssache des Rats Huss vom 25. bis 30. November und 2. Dezember 1667 - Gesuch des Justizkollegiums an die Regierung vom 2. Dezember 1667 um Verschiebung der Amtseinführung - Briefwechsel der Regierung mit dem Tribunal vom März 1668 wegen Präzedenzstreits zwischen den Justizräten Huss und Lic. Andreas Schwartz (mit Anlage: Urteil des Tribunals vom 25. Februar 1668 in der Sache Huss gegen Schwartz wegen Präzedenz, mit Verweis an die schwedische Krone) - Briefwechsel der Regierung mit der schwedischen Krone vom 6. Dezember 1667 bis 2. April 1668 wegen der Huss'schen Amtseinführung und wegen der Präzedenzstreitigkeiten - Gesuche des Lic. Andreas Schwartz an die Regierung vom 18. und 25. Juni 1668, mit nachfolgender Verfügung der Regierung vom 29. Juni 1668 - Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 10. Juli 1668 wegen der Beleidigungssache des Huss gegen den Advokaten Valentin am Ende, mit nachfolgender Beauftragung des Rats Johann Besser und des Archivars Heinrich Danker durch die Regierung vom 16. November 1668 zur Versendung der Akten an eine Juristenfakultät, sowie Antwortschreiben der Beauftragten vom 5. Dezember 1668 - Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 10. Juli 1668 wegen der Sache des Huss gegen das Justizkollegium, mit Verweis an die Regierung zum gütlichen Vergleich (mit beigefügen Akten)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:122986784:Horn, Henrik
Index-Gruppe: frei: GND:129201731:Huss, Matthias Wilhelm
Index-Gruppe: frei: GND:129201731:Huss, Matthias Wilhelm
Huss, Matthias Wilhelm, Dr., Justizrat Horn, Henrik, Gouverneur Wrangel, Carl Gustav Graf, Reichsfeldherr Schwartz, Andreas, Lic., Justizrat Ende, Valentin am, Advokat Besser, Johann, Rat Danker, Heinrich, Archivar
Verden, Städte
Präzedenz-Streitigkeit, Huss, Matthias Wilhelm, Dr., Justizrat Beleidigungs-Sachen, Huss, Matthias Wilhelm, Dr., Justizrat Tribunal, Wismar, Assessorat Amtseinführung, Huss, Matthias Wilhelm, Dr., Justizrat Justizkollegium, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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