Pfarrer Heinrich Salmon (Bestand)
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7NL 195B
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 195B Pfarrer Heinrich Salmon
Bestandsbeschreibung: Heinrich Salmon (geb. 1915 in Essen-Borbeck) wuchs in Oberhausen als Sohn eines Bergmanns auf und arbeitete nach dem Abitur für mehrere Jahre ebenfalls unter Tage. Nach Arbeits- und Wehrdienst studierte er ab 1937 Evangelische Theologie in Bethel und Halle. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Salmon 1939 eingezogen und nach einer schweren Verwundung 1942 fast zwei Jahre in Lazaretten behandelt. 1943 nahm er in Göttingen sein Studium wieder auf. Salmon war Pfarrer in Sterkrade III (1952-1957), Sötern (1957-1964), Rees (1964-1966) und einem Rüsselsheimer Krankenhaus (ab 1966). Sein Nachlass umfasst einen umfangreichen maschinenschriftlichen Entwurf der Lebenserinnerungen des Pfarrers, ein weiteres Manuskript mit Fahrtenberichten von Jugendlichen Anfang der 1950er Jahre sowie einige Seiten Korrespondenz mit der Evangelischen Archivstelle Koblenz. Vor der geplanten Veröffentlichung der Werke starb Heinrich Salmon am 1.3.1994 in Bad Kreuznach. Ergänzende Bestände: 4KG 001 (Rees); 4KG 120M (Oberhausen-Osterfeld); 6HA 002 (OKR Johannes Schlingensiepen)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ