Hans Bockel, Ritter, und Walter von Mülnheim zu Offenburg schließen für ihre Kinder Balthasar und Magdalena folgenden Ehevertrag: Hans Bockel übergibt seinem Sohn die folgenden Einkünfte für 1000 fl. rh, welche der Sohn seiner Ehefrau für deren eingebrachte Güter verwidmen soll. Die Ehefrau hat die lebenslange Nutznießung dieser Einkünfte, deren Eigentum bleibt aber in der Familie des Mannes, alles nach der Stadt Straßburg Recht: 20 fl. Zins von 400 fl. Hauptgut, stehen auf St. Antonien Hof zu Straßburg, 8 £ Ewiggeld von 160 £ Pfg Hauptgut, stehen auf dem Kloster zu Doroltzheim, 2 £ 14 ß 8 Pfg Ewigzins von 57 £ 10 ß Pfg Hauptgut, stehen auf dem Haus zum Hirtzhorn an Steinstrasse, 1 £ Ewiggeld von 21 £ Pfg Hauptgut, stehen auch auf einem Haus an Steinstraße, das derzeit Martin der Küfer besitzt, neben Adam Bocks Erben gelegen, 18 V Roggen- und Gerstengeldes von 58 £ 10 ß Pfg Hauptgut aus einem Gültgut zu Meistersheim, 7 V Roggengeldes von 28 £ Pfg, gibt Hug Karnicher zu Obernhußbergen von einem dortigen Gültgut, 8 V Roggengeld von 32 £ Pfg, gibt Zimberhans der Schultheiß zu Olinsheim von einem dortigen Gültgut, wogegen die Ehefrau folgende Güter eingebracht und ihrem Mann übertragen hat: 16 fl. Zins von 400 fl. Hauptgut auf den Markgrafen von Baden, den Hof zu Obernehenheim, worauf Frau Else Schenckin, Jörg Lirers Witwe, sitzt, mit allem Zubehör, Wert 500 fl., 3 £ 6 ß 6 Pfg, nämlich: Myners Jörg von Bernhartzwilr 17 ß Hetzels Theringe von Rosheim 14 ß Rulius (?) Hans von Obernehenheim 10 ß Muparten (?) Martzolf daselbst 8 ß Berselentz daselbst 5 ß Rotenlawel von Gertenwilr 5 ß Konrad Küffer von Rosheim 7 ß 6 Pfg welche Zinse von Matten gehen, zu 100 fl. angeschlagen, 10 V Roggen- und Gerstengeldes von 35 £ Pfg, gibt Bruchenlauel von Krut Ergersheim. Abgelöste Zinse sollen mit Zustimmung der Eheleute wieder angelegt werden.