1625 März 12 (Gregor) Schultheiß, Bürgermeister, Rat und ganze Gemeinde der Stadt Sindringen leihen mit Konsens der Grafen Ludwig Eberhard, Philipp Heinrich und Georg Friedrich d. J. von Hohenlohe von Philipp Heinrich Culmann, Stiftsschaffner zu Mosbach, gegen jährlichen Zins von 230 Dukaten ein Kapital von 4.600 Dukaten und verpfänden städtische Güter, Einkünfte und Nutzungen. SA: auf Bitten der A. Schultheiß Thomas Stieffenberger zu Sindringen, Stadt Sindringen. Ausf.; Perg. 2 Sg.; 1. in Holzkapsel ohne Deckel, 2. abg.
Vollständigen Titel anzeigen
1625 März 12 (Gregor) Schultheiß, Bürgermeister, Rat und ganze Gemeinde der Stadt Sindringen leihen mit Konsens der Grafen Ludwig Eberhard, Philipp Heinrich und Georg Friedrich d. J. von Hohenlohe von Philipp Heinrich Culmann, Stiftsschaffner zu Mosbach, gegen jährlichen Zins von 230 Dukaten ein Kapital von 4.600 Dukaten und verpfänden städtische Güter, Einkünfte und Nutzungen. SA: auf Bitten der A. Schultheiß Thomas Stieffenberger zu Sindringen, Stadt Sindringen. Ausf.; Perg. 2 Sg.; 1. in Holzkapsel ohne Deckel, 2. abg.
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ba 5 U 75
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ba 5 Urkunden
Urkunden >> 1. Haus und Herrschaft Hohenlohe
1625 März 12
1 Urkunde
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Culmann; Philipp Heinrich, Stiftsschaffner zu Mosbach
Hohenlohe; Georg Friedrich d. J., Graf von
Hohenlohe; Ludwig Eberhard, Graf von
Hohenlohe; Philipp Heinrich, Graf von
Stieffenberger, Thomas, Schultheiß zu Sindringen
Sindringen, Forchtenberg KÜN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ