Ernst Dietrich von Böckenforde gen. Schüngel, Drost und Amtmann zu Werll und die Erbherren des Hauses Westwich Johann Heinsen Prälat zu Scheda, und Caspar von Plettenberg zu Borgh, sowie Dr. Caspar Kleinsorg, Richter zu Werl vergleichen die Witwe und Erben Pape oder das Haus Westwich und die eingesessenen Hausleute zu Westbüderich wegen der Schäferei dahin, dass das Haus Westwich den Anspruch auf eigenen Schäfer aufgibt und nur soviel Schafe auf die gemeine Weide treiben lässt, wie die Westbüdericher Dorfschaft, und dass der gemeinsame Schäfer die Westricher Schafe auch in den Ställen pflegt.
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Ernst Dietrich von Böckenforde gen. Schüngel, Drost und Amtmann zu Werll und die Erbherren des Hauses Westwich Johann Heinsen Prälat zu Scheda, und Caspar von Plettenberg zu Borgh, sowie Dr. Caspar Kleinsorg, Richter zu Werl vergleichen die Witwe und Erben Pape oder das Haus Westwich und die eingesessenen Hausleute zu Westbüderich wegen der Schäferei dahin, dass das Haus Westwich den Anspruch auf eigenen Schäfer aufgibt und nur soviel Schafe auf die gemeine Weide treiben lässt, wie die Westbüdericher Dorfschaft, und dass der gemeinsame Schäfer die Westricher Schafe auch in den Ställen pflegt.
v. Papen-Westrich, Bestand St, St 100
v. Papen-Westrich, Bestand St
v. Papen-Westrich, Bestand St >> C - Urkunden
1655 Juni 3 {Werll}
Enthält: Unterschrieben haben Ernst Dietrich von Bökenforde, Johannes Hensaeus, Abt zu Scheda, Herman Brandis und C. Kleinsorg unter Beidrückung ihrer Petschaftssiegel. a) Or. Pap.; Rückaufschrift: Nro. 296, fasc. a, No. 37; b) Abschr. d. 17. Jhds., Pap.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ