Adelsleben - 900 Jahre Haus Baden
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 R120093/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 Filmdokumente als Belegexemplar
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10. Mai 2012
Im Jahr 2012 wird das Haus Baden 900 Jahre alt - eine Familie, die zu den ältesten und einflussreichsten der deutschen Geschichte gehört und sowohl Baden als auch Baden-Württemberg entscheidend geprägt hat.
Immer wieder stand das Haus Baden im Lauf seiner Geschichte vor großen Herausforderungen, vor Bedrohungen, ja sogar vor dem Ende; immer wieder gelang es ihm zu überleben. Das Nachbarland Frankreich zerstörte die Markgrafschaft Baden während der Herrschaft des französischen Sonnenkönigs Louis XIV. Napoleon formte Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem kleinen und zerstückelten Baden einen Staat, ein Großherzogtum, das die Ausmaße dessen hatte, was wir heute unter Baden verstehen. Wenige Jahrzehnte später kam der Funke für die Revolution 1848/49 aus Frankreich und führte das Haus an den Abgrund.
Der Film erzählt die Geschichte des Fürstenhauses, den Kampf ausgesuchter Familienangehöriger um Macht und Selbstbehauptung bis heute. Markgraf Ludwig Wilhelm, der "Türkenlouis", ist ein herausragender Militärstratege. 1691 erringt er im Kampf gegen die Türken auf dem Balkan einen entscheidenden Sieg für den Kaiser. Markgräfin Sybilla Augusta ist die einzige Frau, die je an der Spitze des Hauses Badens stand. Der stolze Großherzog Karl Friedrich schließt Anfang des neunzehnten Jahrhunderts einen Pakt mit Napoleon und hofft zeitlebens vergeblich auf den Titel eines "Königs von Baden".
Das jetzige Haupt der Familie, seine Königliche Hoheit Prinz Bernhard von Baden, begleitet das Filmteam an die historischen Orte und wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Geschichte seiner Familie. Zum ersten Mal erlaubte er einem Fernsehteam im Markgräflichen Familienarchiv des Generallandesarchivs Karlsruhe zu recherchieren und zu drehen.
Ein Dokumentarfilm von Knut Weinrich.
Immer wieder stand das Haus Baden im Lauf seiner Geschichte vor großen Herausforderungen, vor Bedrohungen, ja sogar vor dem Ende; immer wieder gelang es ihm zu überleben. Das Nachbarland Frankreich zerstörte die Markgrafschaft Baden während der Herrschaft des französischen Sonnenkönigs Louis XIV. Napoleon formte Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem kleinen und zerstückelten Baden einen Staat, ein Großherzogtum, das die Ausmaße dessen hatte, was wir heute unter Baden verstehen. Wenige Jahrzehnte später kam der Funke für die Revolution 1848/49 aus Frankreich und führte das Haus an den Abgrund.
Der Film erzählt die Geschichte des Fürstenhauses, den Kampf ausgesuchter Familienangehöriger um Macht und Selbstbehauptung bis heute. Markgraf Ludwig Wilhelm, der "Türkenlouis", ist ein herausragender Militärstratege. 1691 erringt er im Kampf gegen die Türken auf dem Balkan einen entscheidenden Sieg für den Kaiser. Markgräfin Sybilla Augusta ist die einzige Frau, die je an der Spitze des Hauses Badens stand. Der stolze Großherzog Karl Friedrich schließt Anfang des neunzehnten Jahrhunderts einen Pakt mit Napoleon und hofft zeitlebens vergeblich auf den Titel eines "Königs von Baden".
Das jetzige Haupt der Familie, seine Königliche Hoheit Prinz Bernhard von Baden, begleitet das Filmteam an die historischen Orte und wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Geschichte seiner Familie. Zum ersten Mal erlaubte er einem Fernsehteam im Markgräflichen Familienarchiv des Generallandesarchivs Karlsruhe zu recherchieren und zu drehen.
Ein Dokumentarfilm von Knut Weinrich.
0'44
Audio-Visuelle Medien
Baden, Hermann IX.; Markgraf, -1353
Baden, Stephanie Prinzessin von; geb. Kaul, 1966-
Walter, Martin; Biograf
Adel: Baden
Jubiläum: 900 Jahre
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ