1556, Februar 22 Jobst von Sandbeck, Knappe des Erzstifts Bremen, bekundet, daß er dem Segebade von der Hude, Domherrn zu Bremen und Propst zu St. Ansgarii in Bremen, eine jährliche Rente von fünf Talern aus seinem Erbhof zu Oldenstedt in der Börde Scharmbeck, den nun Johann Woltmann bebaut, für die Summe von 100 Talern verkauft hat. "Na Gades Geborth voffteinhundert sos und vofftich Jar, am Dage Petri ad Cathedram". Ausf., Perg.; das Siegel des Ausstellers ab. In dorso Inhaltsvermerk sowie Vermerk der schwedischen Rentkammer in Stade vom 15. November 1697 über die Tilgung der geschuldeten 100 Reichstaler durch den Landrat Jürgen Franz von Sandbeck.
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1556, Februar 22 Jobst von Sandbeck, Knappe des Erzstifts Bremen, bekundet, daß er dem Segebade von der Hude, Domherrn zu Bremen und Propst zu St. Ansgarii in Bremen, eine jährliche Rente von fünf Talern aus seinem Erbhof zu Oldenstedt in der Börde Scharmbeck, den nun Johann Woltmann bebaut, für die Summe von 100 Talern verkauft hat. "Na Gades Geborth voffteinhundert sos und vofftich Jar, am Dage Petri ad Cathedram". Ausf., Perg.; das Siegel des Ausstellers ab. In dorso Inhaltsvermerk sowie Vermerk der schwedischen Rentkammer in Stade vom 15. November 1697 über die Tilgung der geschuldeten 100 Reichstaler durch den Landrat Jürgen Franz von Sandbeck.
NLA ST, Rep. 3 VP, Nr. 76
StA Stade Rep. 91/3
Organisations- und Aktenzeichen: Rep. 3 FP Nr. 306
NLA ST, Rep. 3 VP Urkunden verschiedener Provenienz
Urkunden verschiedener Provenienz >> 5 Adelsfamilien >> 5.11 Von Sandbeck
- 1556
Verzeichnung
Identifikation: Band:
Sandbeck, Jobst v., Knappe
Sandbeck, Jürgen Franz v., Landrat
Woltmann, Johann, Pächter Oldenstedt
Bremen, Domherr Segebade v. d. Hude
Bremen, Erzstift
Bremen, Stift St. Ansgarii
Oldenstedt, Erbhof
Scharmbeck, Börde
Stade, Rentkammer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell