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Die Deutsche Schaubühne, Bd. 8 (1867), Heft 7/8, S. 101: „Hr. Savits, vom Stadttheater zu Augsburg, bestätigte als Sittig in „Bürgerlich und Romantisch“ […] und als Ludwig XIV. in „Prinzessin Montpensier“ […] die günstigen Erwartungen, die seine erste Gastrolle, Melchthal, am Schluß des vorausgegangenen Monats erweckt hatte. Beide Leistungen zeugten von einem bedeutenden Auffassungs- und Darstellungstalent, das ganz besonders in der kecken, oft selbst genialen charakteristischen Individualisirung hervortrat. Nur müssen wir den talentvollen Kunstjünger hier vor einem Allzuviel warnen: sein jugendlicher Philister Sittig hatte mitunter Momente, wo der Liebhaber sich in bedeutlicher Weise in die Sphäre des Komikers verirrte. [...] Hr. Buchholz, vom Stadttheater zu Stettin, als Baron Ringelstern [in: Bürgerlich und Romantisch], Schiller („Die Karlsschüler“ […]) und „Egmont“ [in: Egmont] (11. Mai). Der allgemein günstige Eindruck, den der Gast durch sein schönes sonores Organ, seine elegante Conversation und Tournüre in der ersten, dem realistischen Gebiet angehörenden Rolle [Baron Ringelstern] hervorbrachte, erlitt leider eine bedeutende Abschwächung in den beiden letzten, wo vorwiegend ideale Anforderungen an den Schauspieler herantreten […].“