Die Brüder Dietrich und Hermann, Ritter gen. von Greußen (Gruzsen), verkaufen mit Einverständnis ihrer Ehefrauen dem Kollegiatstift Großburschla (Grozsen Bursla) die Vogtei, die sie vom vorgenannten Stift über dessen Güter in Kirchheilingen (Kircheilingen), Bothenheilingen (Wutenheilingen) und Neuheilingen (Nuynheilingen) zu Lehn hatten, und einen jährlichen Michaeliszins von zehn Pfund Mühlhäuser (Mulhuscher) Pfennigen abzüglich fünf Schilling, der zur Vogtei gehört, wobei der Pfennig zwei guten alten Hellern entspricht. Dafür hat das Stift den Ausstellern 114 Pfund und zehn Schilling guter alter Heller bezahlt. – Siegel der beiden Aussteller und der drei erstgenannten Zeugen sowie Mitsiegelung dieser Zeugen für die anderen Zeugen wegen Siegelkarenz angekündigt.

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Sächsisches Staatsarchiv
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