Hans Kolb, Richter, und Ulrich Kinner, beide Bürger zu Kirchheim, sowie Heinz Schueller, Schultheiß, und Ulrich Flecker, Richter, beide zu Jesingen, beurkunden, daß sie auf Bitten von Kloster Kirchheim und des Maiers zu Jesingen diesem sein Fünftel an der Flur Sumerhart zugeteilt und ihm 10 M. Holz, die unten an die Wässerin ("Wessrin") grenzen, als Erblehen verliehen haben. Daraus hat er dem Kloster jährlich 11 ß h Zins zu geben.
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Hans Kolb, Richter, und Ulrich Kinner, beide Bürger zu Kirchheim, sowie Heinz Schueller, Schultheiß, und Ulrich Flecker, Richter, beide zu Jesingen, beurkunden, daß sie auf Bitten von Kloster Kirchheim und des Maiers zu Jesingen diesem sein Fünftel an der Flur Sumerhart zugeteilt und ihm 10 M. Holz, die unten an die Wässerin ("Wessrin") grenzen, als Erblehen verliehen haben. Daraus hat er dem Kloster jährlich 11 ß h Zins zu geben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 146
Archiv Kl. Kirchheim
8. B.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1468 Mai 21 (Samstag vor Urban)
Urkunden
Siegler: Der Konvent von Kloster Kirchheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 471
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 471
Flecker, Ulrich; Richter
Kinner; Ulrich
Kolb, Hans
Schueller; Heinz
Jesingen : Kirchheim unter Teck ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ