Vor Dietherich Burghoff, kurköln. Gograf, Clemens Johanvahr, Degenhardt Gertman. Dietherich Ronckhauß und den übrigen Schöffen des Gogerichts Attendorn verlangt Hans Bock, Anwalt des Johan Ising zu Dorslingen, von Degenhardt auff der Weusten die Zahlung von 42 1/2 Talern mit den rückständigen Zinsen. Diese Forderung wird vom Schuldner anerkannt, wegen seiner Zahlungsunfähigkeit aber auf Immission in 2 Fuder Heuwachs aus der Wiese des Schuldners erkannt. Gogerichtssiegel und Unterschrift des Gerichtsschreibers Joannes Goeßman.
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Vor Dietherich Burghoff, kurköln. Gograf, Clemens Johanvahr, Degenhardt Gertman. Dietherich Ronckhauß und den übrigen Schöffen des Gogerichts Attendorn verlangt Hans Bock, Anwalt des Johan Ising zu Dorslingen, von Degenhardt auff der Weusten die Zahlung von 42 1/2 Talern mit den rückständigen Zinsen. Diese Forderung wird vom Schuldner anerkannt, wegen seiner Zahlungsunfähigkeit aber auf Immission in 2 Fuder Heuwachs aus der Wiese des Schuldners erkannt. Gogerichtssiegel und Unterschrift des Gerichtsschreibers Joannes Goeßman.
A 107u, 341
A 107u Kloster Ewig - Urkunden
Kloster Ewig - Urkunden >> 6. 1601 bis 1650
1626 Juni 09 - 1628 August 04
Vermerke: Urschr., Pap., aufgedr. Papiersiegel.
Laut Nachsatz vom 14. 9. 1629 hat Johan Isinck diesen Gerichtsschein dem Gografen Diederich Burckhoff überlassen
Laut Nachsatz vom 14. 9. 1629 hat Johan Isinck diesen Gerichtsschein dem Gografen Diederich Burckhoff überlassen
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Ewig (Tektonik)
- Kloster Ewig / Urkunden (Bestand)
- 6. 1601 bis 1650 (Gliederung)