Krefeld, St. Johannes, Urkunden AA 0371 (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
AA 0371 121.34.01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.2. Geistliche Institute >> 1.2.3. J - L >> 1.2.3.15. Krefeld, St. Johannes
1408-1758
Rechtsgeschäfte
Bestandsbeschreibung: Krefeld. - Tertiarinnen nach der dritten Regel des Heiligen Franziskus, gegründet vor 1430, aufgehoben 1802.
123 Urkunden (1421-1628) durch den Stadtschulinspektor Dr. Keussen in Krefeld geschenkt (Akz. 4/1880) - Retrokonversion des analogen Findbuches (Abschrift in VERA) durch Werkvertragskraft Sabine Ines Rauch, Oktober / November 2011; abschließende Kontrolle und Überarbeitung durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, April 2012.
Bestandsbeschreibung: Krefeld. - Tertiarinnen nach der dritten Regel des Heiligen Franziskus, gegründet vor 1430, aufgehoben 1802.
123 Urkunden (1421-1628) durch den Stadtschulinspektor Dr. Keussen in Krefeld geschenkt (Akz. 4/1880) - Retrokonversion des analogen Findbuches (Abschrift in VERA) durch Werkvertragskraft Sabine Ines Rauch, Oktober / November 2011; abschließende Kontrolle und Überarbeitung durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, April 2012.
Archivbestand
Deutsch
Im Stadtarchiv Krefeld
Sammlung Keussen
Nr. 18) 1518
Vor Erken Loyss und Johann Dyemers, Schöffen von Land und Stadt Krefeld (Kreyfelt), verkaufen die Krefelder Ehe- und Bürgersleute Johann und Yrmel Blomertz an die Eheleute Goert und Grete Kauwert, wohnhaft im Kirchspiel Forst im Land Kempen, 2 Morgen "pesch ader holtzgewaess", gelegen "onder der Lynden" im Land Krefeld, angrenzend an die Pesch des Kyrsken Hyllenbrocht bzw. des Harmann Loeper. - Vor denselben Schöffen "bewilligen und übertragen" die neuen Besitzer die Pesch an Johann Schoenwater, Pater des Franziskanerkonvents zu Krefeld.
Ausfertigung, Pergament, mit leicht beschädigtem Schöffenamtssiegel und Transfix - Abschrift: Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Krefeld, St. Johannes, Akten Nr. 9, fol. 37 - Literatur: Keussen Bd. 3, Nr. 4968
Nr. 18 a) 1539
Vor Peter Nolden und Andryeß Kyrstgenß, Schöffen von Stadt und Land Krefeld (Crevelt), verkaufen die Eheleute Goert und Gryet Kauwertz, wohnhaft im Kirchspiel Foerst, das Land an Henrich Manß (Mauß ?) von Huls, "pater und minister", sowie Nese Hellenbroychß, "matersche" des Konvents von der 3. Regel des Heiligen Franziskus binnen Krefeld, für diesen Konvent. - Der Verkauf scheint mit einem nicht näher beschriebenen Tauschakt verbunden gewesen zu sein.
Transfix zu Nr. 18 - Ausfertigung, Pergament, mit beschädigtem Schöffeamtssiegel - Abschrift: Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Krefeld, St. Johannes, Akten Nr. 9, fol. 37v - Literatur: Keussen Bd. 3, Nr. 5251
Sammlung Kother
Urk. Nr. 23) 1570 September 2
Vor Thonis Veller und Gort Conen, Schöffen zu Wilich, verpfänden die "nachbaren und Einwohner" des Kirchspiels zu Fischeln (Visell), nach dem gebräuchlichen "klockenschlagh und uffentlichen kirchenroiff" in der Kirche zu Fischeln versammelt, an Johann Holthuiß de Huls, z. Zt. Pater zu Krefeld, Clara Neßkens, Mater, Clara Velß, Prokuratorin des Klosters und Gotteshauses binnen Krefeld, für diesen Konvent ein Stück (ort) Bende, 3 1/2 Morgen weniger 7 1/2 Ruten groß, in der Fischelner Honschaft, angrenzend an das Fischelner Bruch, die "Nachbarstrait", Heies-Kamp und Heies-Pesch, Henrich Dornhens und Krin Schnitzlers.
Ausfertigung, Pergament, teilweise stark verblasst und beschädigt, Schöffensiegel ab - Abschrift: Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Krefeld, St. Johannes, Akten Nr. 9, fol. 83 - Literatur: Keussen Bd. 4, Nr. 5848
Sammlung Keussen
Nr. 18) 1518
Vor Erken Loyss und Johann Dyemers, Schöffen von Land und Stadt Krefeld (Kreyfelt), verkaufen die Krefelder Ehe- und Bürgersleute Johann und Yrmel Blomertz an die Eheleute Goert und Grete Kauwert, wohnhaft im Kirchspiel Forst im Land Kempen, 2 Morgen "pesch ader holtzgewaess", gelegen "onder der Lynden" im Land Krefeld, angrenzend an die Pesch des Kyrsken Hyllenbrocht bzw. des Harmann Loeper. - Vor denselben Schöffen "bewilligen und übertragen" die neuen Besitzer die Pesch an Johann Schoenwater, Pater des Franziskanerkonvents zu Krefeld.
Ausfertigung, Pergament, mit leicht beschädigtem Schöffenamtssiegel und Transfix - Abschrift: Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Krefeld, St. Johannes, Akten Nr. 9, fol. 37 - Literatur: Keussen Bd. 3, Nr. 4968
Nr. 18 a) 1539
Vor Peter Nolden und Andryeß Kyrstgenß, Schöffen von Stadt und Land Krefeld (Crevelt), verkaufen die Eheleute Goert und Gryet Kauwertz, wohnhaft im Kirchspiel Foerst, das Land an Henrich Manß (Mauß ?) von Huls, "pater und minister", sowie Nese Hellenbroychß, "matersche" des Konvents von der 3. Regel des Heiligen Franziskus binnen Krefeld, für diesen Konvent. - Der Verkauf scheint mit einem nicht näher beschriebenen Tauschakt verbunden gewesen zu sein.
Transfix zu Nr. 18 - Ausfertigung, Pergament, mit beschädigtem Schöffeamtssiegel - Abschrift: Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Krefeld, St. Johannes, Akten Nr. 9, fol. 37v - Literatur: Keussen Bd. 3, Nr. 5251
Sammlung Kother
Urk. Nr. 23) 1570 September 2
Vor Thonis Veller und Gort Conen, Schöffen zu Wilich, verpfänden die "nachbaren und Einwohner" des Kirchspiels zu Fischeln (Visell), nach dem gebräuchlichen "klockenschlagh und uffentlichen kirchenroiff" in der Kirche zu Fischeln versammelt, an Johann Holthuiß de Huls, z. Zt. Pater zu Krefeld, Clara Neßkens, Mater, Clara Velß, Prokuratorin des Klosters und Gotteshauses binnen Krefeld, für diesen Konvent ein Stück (ort) Bende, 3 1/2 Morgen weniger 7 1/2 Ruten groß, in der Fischelner Honschaft, angrenzend an das Fischelner Bruch, die "Nachbarstrait", Heies-Kamp und Heies-Pesch, Henrich Dornhens und Krin Schnitzlers.
Ausfertigung, Pergament, teilweise stark verblasst und beschädigt, Schöffensiegel ab - Abschrift: Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Krefeld, St. Johannes, Akten Nr. 9, fol. 83 - Literatur: Keussen Bd. 4, Nr. 5848
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
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- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
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