Otto Schade, Erbgesessener auf Ihorst und Hange, Drost der Herrschaft Vechta, bestätigt, dass im Jahre 1589 durch Johann Bregenbach (Bredenbach) von einem von ihm, Schade, an "gute Leute" ausgeliehenen und nach Aufkündigung nicht zurückerhaltenen Kapital in Höhe von 1000 Reichstalern ein Betrag von 300 Reichstalern an Rudolf v. Schnetlage auf Wulften ausgeliehen worden ist, wobei sich Herbord v. Haren auf Hopen und Laer für diesen verbürgt hat, ferner, dass nach nur teilweise erfolgter Rückzahlung durch Rudolf v. Schnetlage im Jahre 1590 die noch bestehenden Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 170 Reichstalern auf Herbord v. Haren übergegangen sind, welchen Betrag dieser an den Rentmeister in Vechta, Arendt v. Raesfelt, zu zahlen angewiesen wurde, schließlich, dass 1591 Herbord v. Haren die von diesem Betrag fälligen Zinsen bezahlt hat. Ihorst Original auf Papier mit starken Beschädigungen und Schriftverlusten am rechten Rand Eigenhändige Unterschrift und Papiersiegel des Ausstellers
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Otto Schade, Erbgesessener auf Ihorst und Hange, Drost der Herrschaft Vechta, bestätigt, dass im Jahre 1589 durch Johann Bregenbach (Bredenbach) von einem von ihm, Schade, an "gute Leute" ausgeliehenen und nach Aufkündigung nicht zurückerhaltenen Kapital in Höhe von 1000 Reichstalern ein Betrag von 300 Reichstalern an Rudolf v. Schnetlage auf Wulften ausgeliehen worden ist, wobei sich Herbord v. Haren auf Hopen und Laer für diesen verbürgt hat, ferner, dass nach nur teilweise erfolgter Rückzahlung durch Rudolf v. Schnetlage im Jahre 1590 die noch bestehenden Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 170 Reichstalern auf Herbord v. Haren übergegangen sind, welchen Betrag dieser an den Rentmeister in Vechta, Arendt v. Raesfelt, zu zahlen angewiesen wurde, schließlich, dass 1591 Herbord v. Haren die von diesem Betrag fälligen Zinsen bezahlt hat. Ihorst Original auf Papier mit starken Beschädigungen und Schriftverlusten am rechten Rand Eigenhändige Unterschrift und Papiersiegel des Ausstellers
NLA OS, Rep 3, Nr. 2124
NLA OS, Rep 3 Osnabrücker Hauptarchiv - Urkunden
Osnabrücker Hauptarchiv - Urkunden >> 1 Urkunden
12./22.07.1600
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
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