Kaufvertrag, Zinseinnahmen u. Liquidation des sog. Winklerhofes [Äußerer Laufer Platz 5]
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E 4/141 Nr. 8
E 4/141 Hausarchiv Äußerer Laufer Platz 5
Hausarchiv Äußerer Laufer Platz 5
1807 - 1930
Enthält:1) 1807 Sep. 21: Kaufabrede: Klara Maria Helena Kress geb. Winkler v. Mohrenfels verkauft den ihr zustehenden Winklerischen Hof, gelegen in der äußeren Laufergasse, zwischen der Wohnung des Bierbrauers Kunz und des Flaschnermeisters Götz, bezeichnet mit der Lit Nr. 1327 nebst allen Zugehörungen, Wohnhäuser, usw. an Johann Erhard Heiling Vertreter der Katharina Magdalena von Serz. 2) Kaufvertrag d.d. 19. Okt 1807 mit Siegeln u. Unterschriften: Klara Maria Helena Kress ge. Winkler, Johann Georg Friedrich Christoph Kress, Katharina Magdalena von Serz geb. Höger, Johann Albrecht von Serz, als Zeugen die Genannten Nikolaus Schuhmacher u. Johann Hopfengärtner3) Präklusivbescheid für den ehem. Winklerischen nummehr Serzischen Garten4) Winklershof-Pacht 18085) Bauamtl. Augenscheinprotokoll 18086) Beschreibung des Hauses u. des Gartens: Zimmer, Stuben, Pumpen, Küche, Winterung, etc.7) Ediktum Liquidationis8) Brief des Johann Wilhelm Albert von Serz d.d. 14. Jan. 1821 über die Gemälde im Gartensaal9) kleiner Zettel: Georg Rhau, Privatier, Rennweg 28/II Abgabe der Urkunden Lauferplatz 5/7 S 1327 S 1328 am 3. Nov. 1930.
Umfang/Beschreibung: 9 St.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/141 - Äußerer Lauferplatz 5
Götz, N
Heiling, Johann Erhard
Höger, Katharina Magdalena
Hopfengärtner, Johann
Kress, Johann Georg Friedrich Christoph
Kress, Klara Maria Helena
Kunz, N
Rhau, Georg
Schuhmacher, Nikolaus
Serz, Johann Albrecht von
Serz, Johann Wilhelm Albert von
Serz, Katharina Magdalena von
Winkler, Klara Maria Helena
Äußerer Laufer Platz 5
Rennweg 28
S 1327
S 1328
Winklerhof
Kaufvertrag
Zinseinnahmen
Liquidation
Winklerhof
Kaufabrede
Bierbrauer
Flaschnermeister
Zugehörungen
Präklusivbescheid
Pacht
Augenscheinprotokoll
Zimmer
Stuben
Pumpen
Küche
Winterung
Gemälde
Gartensaal
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ