Konrad Rehnlen, Leprosenvater und Bürger in Ulm, verkauft dem Rotgerber und Ulmer Bürger Jakob Rehnlen, seinem Bruder, sein Haus mit Hofstatt, Höflein und Nebenhaus in Ulm Unter den Fischern [Lit. A Nr. 441 = Fischergasse 7 und 9] gegenüber dem Stadel- oder Meierhof [abgegangen, Bereich Große Blau, Schweinmarkt, Hämpfergasse, Schwilmengasse, Gerbergasse und Fischergasse, genaue Ausdehnung unbekannt] zwischen Matthäus Rau, dem Weißgerber Johann Georg Mayer und dem Leimsieder Melchior Kress. Von dem Haus stehen der Konventualin Constantia Baldinger jährlich 7 Gulden und 30 Kreuzer, dem Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] 24 Kreuzer und dem Büttelamt 1 Batzen zu. Außerdem ist es für mehrere Darlehen als Pfand verschrieben. Der Käufer hat die Rückzahlung dieser Darlehen in Höhe von insgesamt 761 Gulden übernommen und dazu noch 89 Gulden Ulmer Stadtwährung bar bezahlt.