Oberstenfeld, Kanonissenstift, ab Mitte 16. Jh. evangelisches freiadliges Fräuleinstift (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 480 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien
ca. 1400-1919 (Urkundenabschriften ab 1247, Nachakten bis 1950)
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand enthält vor allem jüngere Akten aus dem Archiv des im Jahre 1920 aufgelösten Stifts, die über die Kameralämter Großbottwar und Weinsberg in das damalige Staatsfilialarchiv Ludwigsburg einkamen, wo sie im Jahre 1935 durch W. Grube geordnet und verzeichnet wurden. Im März 1936 kamen weitere Akten aus dem Stiftsarchiv hinzu, die 1831 vom Kameralamt Großbottwar an die Registratur des Ministerium des Innern und von dort in das Archiv des Innern gelangt waren, wo sie zunächst unter den Akten des Oberrats verwahrt wurden. Akten des 1803 bis 1806 bestehenden württembergischen Stabs- und Rentamts Oberstenfeld sind dem Bestand angegliedert.
Inhalt und Bewertung
Der Teilbestand enthält Unterlagen über innere Angelegenheiten, Religions- und Kirchenwesen, Kriegswesen, Forderungen und Schulden des Stifts, Forst- und Jagdwesen, Markungssachen, Strafsachen, Güterbesitz und auswärtige Beziehungen des Klosters (vor allem zum Herzogtum Württemberg und zum Ritterkanton Kocher). Im Bestand finden sich auch Manuskripte zur Geschichte des Stifts und des Orts Oberstenfeld aus der Hand des dortigen Bürgermeisters H. Ch. Bischoff aus den Jahren 1920 bis 1950. Einen separaten Teilbestand bilden die Stifts- und Rentamtsrechnungen sowie die Rechnungen der Unterpflegen Kirchberg und Mundelsheim sowie der Verwaltung Weinsberg.
Vorbemerkung zur Verzeichnung der Akten von Walter Grube 1935: Die in diesem Repertorium verzeichneten Archivalien des Stifts Oberstenfeld sind mit den Akten der Kameralämter Großbottwar und Weinsberg eingekommen und wurden bei deren Ordnung ausgeschieden. Sie enthalten neuere Teile des ehemaligen Stiftsarchivs zu Oberstenfeld und der Registratur der Oberstenfeldischen Siftsverwaltung zu Weinsberg. Der mittelalterliche Bestand des Stiftsarchivs und eine größere Anzahl von Schriftstücken des 16.-18. Jahrhunderts ist in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch Lotter in das Staatsarchiv nach Stuttgart überführt worden [seit 1969 wieder im Staatsarchiv Ludwigsburg, Bestand B 480 S]. Aktenstücke des 1803-1806 bestehenden württembergischen Stabs- und Rentamts Oberstenfeld sind den in Betracht kommenden Abteilungen des vorliegenden Repertoriums chronologisch angegliedert. Die Ordnung und Verzeichnung des Bestandes erfolgte in den Monaten April bis Juni 1935. Ludwigsburg, Juni 1935 Walter Grube
Nachtrag (Walter Grube, 1936): Im März 1936 wurden weitere Akten aus dem Stiftsarchiv Oberstenfeld in das vorliegende Repertorium eingetragen. Sie waren bis dahin bei den in dem Oberratsrepertorium "Fürsten, Grafen, Klöster" verzeichneten Akten des Oberrats betr. Stift Oberstenfeld verzeichnet und verwahrt. Es handelt sich um Akten, die im Jahre 1831 vom Kameralamt Großbottwar zwecks Abgabe an die Registratur des Ministeriums des Innern ausgesondert worden und in das Archiv des Innern gelangt waren. Im Gegensatz zu den 1935 verzeichneten Akten, die schlecht geordnet waren, war bei den neu eingetragenen großenteils noch die Ordnung erhalten, in die der letzte Stiftsamtmann, Wilhelm Friedrich Trautwein, das ganze Stiftsarchiv um 1800 gebracht hat. Diese alte Ordnung konnte meist um so eher beibehalten werden, als damit die von Trautwein gefertigten, ausführlichen und wertvollen "Spezialdirektorien" zu vielen einzelnen Faszikeln weiterhin verwendbar bleiben. Der Neuzugang ist den in Frage kommenden Abteilungen des Repertoriums eingegliedert und, soweit er in die vorhandenen Büschel nicht eingereiht weden konnte, in den neuen Büscheln 45a-45e und 56-59 verwahrt. Der Gesamtbestand umfasst nunmehr 64 Büschel. Grube
Der Bestand enthält vor allem jüngere Akten aus dem Archiv des im Jahre 1920 aufgelösten Stifts, die über die Kameralämter Großbottwar und Weinsberg in das damalige Staatsfilialarchiv Ludwigsburg einkamen, wo sie im Jahre 1935 durch W. Grube geordnet und verzeichnet wurden. Im März 1936 kamen weitere Akten aus dem Stiftsarchiv hinzu, die 1831 vom Kameralamt Großbottwar an die Registratur des Ministerium des Innern und von dort in das Archiv des Innern gelangt waren, wo sie zunächst unter den Akten des Oberrats verwahrt wurden. Akten des 1803 bis 1806 bestehenden württembergischen Stabs- und Rentamts Oberstenfeld sind dem Bestand angegliedert.
Inhalt und Bewertung
Der Teilbestand enthält Unterlagen über innere Angelegenheiten, Religions- und Kirchenwesen, Kriegswesen, Forderungen und Schulden des Stifts, Forst- und Jagdwesen, Markungssachen, Strafsachen, Güterbesitz und auswärtige Beziehungen des Klosters (vor allem zum Herzogtum Württemberg und zum Ritterkanton Kocher). Im Bestand finden sich auch Manuskripte zur Geschichte des Stifts und des Orts Oberstenfeld aus der Hand des dortigen Bürgermeisters H. Ch. Bischoff aus den Jahren 1920 bis 1950. Einen separaten Teilbestand bilden die Stifts- und Rentamtsrechnungen sowie die Rechnungen der Unterpflegen Kirchberg und Mundelsheim sowie der Verwaltung Weinsberg.
Vorbemerkung zur Verzeichnung der Akten von Walter Grube 1935: Die in diesem Repertorium verzeichneten Archivalien des Stifts Oberstenfeld sind mit den Akten der Kameralämter Großbottwar und Weinsberg eingekommen und wurden bei deren Ordnung ausgeschieden. Sie enthalten neuere Teile des ehemaligen Stiftsarchivs zu Oberstenfeld und der Registratur der Oberstenfeldischen Siftsverwaltung zu Weinsberg. Der mittelalterliche Bestand des Stiftsarchivs und eine größere Anzahl von Schriftstücken des 16.-18. Jahrhunderts ist in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch Lotter in das Staatsarchiv nach Stuttgart überführt worden [seit 1969 wieder im Staatsarchiv Ludwigsburg, Bestand B 480 S]. Aktenstücke des 1803-1806 bestehenden württembergischen Stabs- und Rentamts Oberstenfeld sind den in Betracht kommenden Abteilungen des vorliegenden Repertoriums chronologisch angegliedert. Die Ordnung und Verzeichnung des Bestandes erfolgte in den Monaten April bis Juni 1935. Ludwigsburg, Juni 1935 Walter Grube
Nachtrag (Walter Grube, 1936): Im März 1936 wurden weitere Akten aus dem Stiftsarchiv Oberstenfeld in das vorliegende Repertorium eingetragen. Sie waren bis dahin bei den in dem Oberratsrepertorium "Fürsten, Grafen, Klöster" verzeichneten Akten des Oberrats betr. Stift Oberstenfeld verzeichnet und verwahrt. Es handelt sich um Akten, die im Jahre 1831 vom Kameralamt Großbottwar zwecks Abgabe an die Registratur des Ministeriums des Innern ausgesondert worden und in das Archiv des Innern gelangt waren. Im Gegensatz zu den 1935 verzeichneten Akten, die schlecht geordnet waren, war bei den neu eingetragenen großenteils noch die Ordnung erhalten, in die der letzte Stiftsamtmann, Wilhelm Friedrich Trautwein, das ganze Stiftsarchiv um 1800 gebracht hat. Diese alte Ordnung konnte meist um so eher beibehalten werden, als damit die von Trautwein gefertigten, ausführlichen und wertvollen "Spezialdirektorien" zu vielen einzelnen Faszikeln weiterhin verwendbar bleiben. Der Neuzugang ist den in Frage kommenden Abteilungen des Repertoriums eingegliedert und, soweit er in die vorhandenen Büschel nicht eingereiht weden konnte, in den neuen Büscheln 45a-45e und 56-59 verwahrt. Der Gesamtbestand umfasst nunmehr 64 Büschel. Grube
71 Büschel, 229 Bände (13,4 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Archival tectonics)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Archival tectonics)
- Oberstenfeld, Kanonissenstift, ab Mitte 16. Jh. evangelisches freiadliges Fräuleinstift (Archival holding)