1473 März 11 (Do nach dem Weißen Suntag, als man in der heilgen kirchen singet Invocavit) Johann, Bischof zu Augsburg, entscheidet die Streitigkeiten zwischen Heinrich von Freyberg zu Ellgau (Ellingen) und Renwart von Welwart, Ritter, folgendermaßen: Heinrich von Freyberg sollte die Burg (behawsung) und das Dorf Ellgau auf Lebenszeit besitzen; nach seinem Tod sollten sie der Sohn seiner Tochter, Heinrich von Welwart, erben. Damit nun Heinrich von Welwart dieses Erbfalls sicher ist, hat Heinrich von Freyberg dem Renwart von Welwart als Vater Heinrichs von Welwart das gen. Dorf Ellgau samt der Burg und aller Zugehörde zu übergeben, worüber er eine Übergabeurkunde ausstellen soll. Ferner erhält Heinrich von Welwart den vergoldeten, silberner Becher (kopf) und den guten Ring. Renwart von Welwart hat dagegen seinem Schwiegervater (sweher) 300 fl rh in bar zu übergeben, ferner 100 fl binnen Jahresfrist oder in Form einer Schuldentilgung; er übernimmt ferner die Tilgung der 350 fl, mit denen Ellgau belastet ist. Außerdem erhält Heinrich von Freyberg von ihm jährlich auf den 11. Nov. (St. Martins tag) ein Leibding von 50 fl, das ihm Renwart von Welwart verbriefen wird. - Beide Parteien erhalten eine Ausf. dieses Spruchbriefs. Sr.: A. Ausf. Perg., besch. - 1 Sg. abg. - Rv.: Lehenbrieff und Ubergabbrieff uber Ellingen; 1423 ...

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...