Baden, Sammlung 1995: Baupläne (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 B
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Dynastie und Regierung >> Großherzogliches Haus >> Baupläne
Überlieferungsgeschichte
Aus dem Besitz des Hauses Baden erworben im Jahr 1995.
Inhalt und Bewertung
Pläne des ehemaligen Großherzoglichen Hofbauamts: Bau und die Unterhaltung herrschaftlicher Gebäude; Ausführung bzw. Mitwirkung bei Neubauten des Bad. Frauenvereins oder anderer wohltätiger Institutionen
Behördengeschichte und Inhalt: Im Baden-Badener Neuen Schloß wurde bis 1995 ein umfangreicher Bestand an Akten und Plänen des ehemaligen Großherzoglichen Hofbauamts verwahrt. Mit dem Erwerb der Archivalien in der Schloßbibliothek im Jahr 1995 konnten auch die dort gelagerten Baupläne für das Generallandesarchiv übernommen werden; die zugehörigen Akten blieben jedoch im Besitz des Hauses Baden. Das Hofbauamt war für den Bau und die Unterhaltung der herrschaftlichen Gebäude zuständig. Mit der zunehmenden sozialpolitischen Tätigkeit der Großherzogin Luise war das Hofbauamt aber auch an der Ausführung oder Mitwirkung bei Neubauten des Frauenvereins oder anderer wohltätiger Institutionen beteiligt. Der vorliegende Bestand greift daher in den betroffenen Bauten weit über den Bereich der eigentlichen großherzoglichen Hofhaltung hinaus. Zeitlich gesehen reicht die Spanne von vereinzelten Plänen des 18. Jahrhunderts - meist aus dem Karlsruher Schloßbereich - bis zur Bauunterhaltung am Ende der Monarchie; der Schwerpunkt liegt in der Bautätigkeit vor und nach der Jahrhundertwende. Leider fehlen auch in diesem Baden-Badener Bestand die Pläne zur Restaurierung des Baden-Badener Schlosses unter Großherzog Leopold (für die es auch im Generallandesarchiv kaum Quellen gibt); hier setzt die Überlieferung erst in den 1850er Jahren ein. Insgesamt umfaßt der Bestand dennoch eine große Zahl bisher unbekannter und wertvoller Pläne; dazu zählen nicht nur einige Blätter aus der Hand oder dem Umkreis von Weinbrenner, sondern u. a. auch unausgeführte Entwürfe von Franz Baer für das Mausoleum im Hardtwald, Arbeiten von Hermann Götz für die Einrichtung des Karlsruher Schlosses oder die verloren geglaubten Pläne Friedrich Ratzels für das Viktoria-Pensionat am Durlacher Tor in Karlsruhe (heute Kinderkrankenhaus).
Bearbeitung des Bestandes: Die Pläne wurden im Generallandesarchiv mit Hilfe von Werkstudenten vorgeordnet und flach erschlossen. Während gleichzeitig die Einzelblattverzeichnung beginnt, soll dieses Kurzverzeichnis einen vorläufigen Überblick über den Gesamtbestand vermitteln. Angaben zu den Planfertigern fehlen daher in der Regel noch; zur ersten Orientierung seien die Leiter des Hofbauamts genannt, auf die ein Großteil der Pläne zurückgeht: 1853 Karl Joseph Berckmüller [1864 Karl Philipp Dyckerhoff (interimistisch für Berckmüller)] 1878 Jakob Hemberger 1899 Heinrich Amersbach [1899 Friedrich Ratzel, neben Amersbach] Da vor allem Hemberger seine Pläne so gut wie nie datiert hat, sind die Verzeichnisangaben zur Laufzeit vorerst nur als Annäherungswerte zu verstehen. Auch die angegebene Stückzahl kann sich im Verlauf der Verzeichnung noch ändern, da im Einzelfall Kassationen oder neue Zuordnungen möglich sind. Bei der endgültigen Verzeichnung werden die vorläufigen Mappen-Nummern hinfällig. Nach der Ersterfassung der Pläne wurden die wirklichen Baupläne durch Dr. W. Rößling in den Planbestand 424 K der Hochbauämter übernommen und sind dort detailliert verzeichnet (s. die entsprechenden Verweisungen im vorliegenden Kurzverzeichnis). Im Bestand 69 Baden, Sammlung 1995 B blieben nur noch die Bauaufnahmen, Rekonstruktionen, Idealentwürfe, Druckwerke u.ä. Sie wurden im Februar 1998 durch den Volontär Philipp Rödel durchnumeriert. Ca. 800 Pläne wurden bei der Verzeichnung durch Dr. Rößling kassiert. Der Bestand umfaßt jetzt 220 Pläne (von ursprünglich rund 2100). Beim Bestand liegen noch ca. 100 Dubletten vor allem der Plansätze markgräflich-badischer Schlösser. Karlsruhe, im Februar 1998 Konrad Krimm
Konversion: Das Online-Findmittel zum vorliegenden Bestand ist ein Ergebnis des Projektes "Konversion von Findmittel-Altdaten" des Generallandesarchivs Karlsruhe, das in den Jahren 2006/2007 von Herrn Guido Fögler durchgeführt wurde. Die Betreuung des Projektes lag bei Alexander Hoffmann und Hartmut Obst. Karlsruhe, im Mai 2007 Martin Stingl
Aus dem Besitz des Hauses Baden erworben im Jahr 1995.
Inhalt und Bewertung
Pläne des ehemaligen Großherzoglichen Hofbauamts: Bau und die Unterhaltung herrschaftlicher Gebäude; Ausführung bzw. Mitwirkung bei Neubauten des Bad. Frauenvereins oder anderer wohltätiger Institutionen
Behördengeschichte und Inhalt: Im Baden-Badener Neuen Schloß wurde bis 1995 ein umfangreicher Bestand an Akten und Plänen des ehemaligen Großherzoglichen Hofbauamts verwahrt. Mit dem Erwerb der Archivalien in der Schloßbibliothek im Jahr 1995 konnten auch die dort gelagerten Baupläne für das Generallandesarchiv übernommen werden; die zugehörigen Akten blieben jedoch im Besitz des Hauses Baden. Das Hofbauamt war für den Bau und die Unterhaltung der herrschaftlichen Gebäude zuständig. Mit der zunehmenden sozialpolitischen Tätigkeit der Großherzogin Luise war das Hofbauamt aber auch an der Ausführung oder Mitwirkung bei Neubauten des Frauenvereins oder anderer wohltätiger Institutionen beteiligt. Der vorliegende Bestand greift daher in den betroffenen Bauten weit über den Bereich der eigentlichen großherzoglichen Hofhaltung hinaus. Zeitlich gesehen reicht die Spanne von vereinzelten Plänen des 18. Jahrhunderts - meist aus dem Karlsruher Schloßbereich - bis zur Bauunterhaltung am Ende der Monarchie; der Schwerpunkt liegt in der Bautätigkeit vor und nach der Jahrhundertwende. Leider fehlen auch in diesem Baden-Badener Bestand die Pläne zur Restaurierung des Baden-Badener Schlosses unter Großherzog Leopold (für die es auch im Generallandesarchiv kaum Quellen gibt); hier setzt die Überlieferung erst in den 1850er Jahren ein. Insgesamt umfaßt der Bestand dennoch eine große Zahl bisher unbekannter und wertvoller Pläne; dazu zählen nicht nur einige Blätter aus der Hand oder dem Umkreis von Weinbrenner, sondern u. a. auch unausgeführte Entwürfe von Franz Baer für das Mausoleum im Hardtwald, Arbeiten von Hermann Götz für die Einrichtung des Karlsruher Schlosses oder die verloren geglaubten Pläne Friedrich Ratzels für das Viktoria-Pensionat am Durlacher Tor in Karlsruhe (heute Kinderkrankenhaus).
Bearbeitung des Bestandes: Die Pläne wurden im Generallandesarchiv mit Hilfe von Werkstudenten vorgeordnet und flach erschlossen. Während gleichzeitig die Einzelblattverzeichnung beginnt, soll dieses Kurzverzeichnis einen vorläufigen Überblick über den Gesamtbestand vermitteln. Angaben zu den Planfertigern fehlen daher in der Regel noch; zur ersten Orientierung seien die Leiter des Hofbauamts genannt, auf die ein Großteil der Pläne zurückgeht: 1853 Karl Joseph Berckmüller [1864 Karl Philipp Dyckerhoff (interimistisch für Berckmüller)] 1878 Jakob Hemberger 1899 Heinrich Amersbach [1899 Friedrich Ratzel, neben Amersbach] Da vor allem Hemberger seine Pläne so gut wie nie datiert hat, sind die Verzeichnisangaben zur Laufzeit vorerst nur als Annäherungswerte zu verstehen. Auch die angegebene Stückzahl kann sich im Verlauf der Verzeichnung noch ändern, da im Einzelfall Kassationen oder neue Zuordnungen möglich sind. Bei der endgültigen Verzeichnung werden die vorläufigen Mappen-Nummern hinfällig. Nach der Ersterfassung der Pläne wurden die wirklichen Baupläne durch Dr. W. Rößling in den Planbestand 424 K der Hochbauämter übernommen und sind dort detailliert verzeichnet (s. die entsprechenden Verweisungen im vorliegenden Kurzverzeichnis). Im Bestand 69 Baden, Sammlung 1995 B blieben nur noch die Bauaufnahmen, Rekonstruktionen, Idealentwürfe, Druckwerke u.ä. Sie wurden im Februar 1998 durch den Volontär Philipp Rödel durchnumeriert. Ca. 800 Pläne wurden bei der Verzeichnung durch Dr. Rößling kassiert. Der Bestand umfaßt jetzt 220 Pläne (von ursprünglich rund 2100). Beim Bestand liegen noch ca. 100 Dubletten vor allem der Plansätze markgräflich-badischer Schlösser. Karlsruhe, im Februar 1998 Konrad Krimm
Konversion: Das Online-Findmittel zum vorliegenden Bestand ist ein Ergebnis des Projektes "Konversion von Findmittel-Altdaten" des Generallandesarchivs Karlsruhe, das in den Jahren 2006/2007 von Herrn Guido Fögler durchgeführt wurde. Die Betreuung des Projektes lag bei Alexander Hoffmann und Hartmut Obst. Karlsruhe, im Mai 2007 Martin Stingl
220 Pläne
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST