Schreiben über den gehaltenen Reichstag zu Nürnberg, darin Irrung der Session halber zwischen Herzog Moritz zu Sachsen und Pfalzgraf Johann von Bayern [vermutlich Johann II. von Pfalz-Simmern] zu Hundsrücken [s. Saulgau oder im Hunsrück?] vorgefallen, item Protest, so Graf Albrecht [IV., hinterortischer Linie] und andere Grafen von Mansfeld wider Herzog Moritz zu Sachsen eingewendet, item wie Herzog Moritz von Kaiserlicher Majestät Reiter wider Frankreich und Kleve zu führen in Bestallung genommen; auf demselben Reichstag verordnet gewesen Christoph von Carlowitz und Dr. Johann Stramburg
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Schreiben über den gehaltenen Reichstag zu Nürnberg, darin Irrung der Session halber zwischen Herzog Moritz zu Sachsen und Pfalzgraf Johann von Bayern [vermutlich Johann II. von Pfalz-Simmern] zu Hundsrücken [s. Saulgau oder im Hunsrück?] vorgefallen, item Protest, so Graf Albrecht [IV., hinterortischer Linie] und andere Grafen von Mansfeld wider Herzog Moritz zu Sachsen eingewendet, item wie Herzog Moritz von Kaiserlicher Majestät Reiter wider Frankreich und Kleve zu führen in Bestallung genommen; auf demselben Reichstag verordnet gewesen Christoph von Carlowitz und Dr. Johann Stramburg
10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv), Nr. Loc. 10184/05 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv)
10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv) >> 157. Reichstag >> 157.06 Reichstage >> 157.06.48 Nürnberg 1543
1543
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:05 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.01 Gesamtbehörden, Kommissionen und Gesandtschaften (Tektonik)
- Geheimer Rat (Geheimes Archiv) (Bestand)
- 157. Reichstag (Gliederung)
- 157.06 Reichstage (Gliederung)
- 157.06.48 Nürnberg 1543 (Gliederung)