Obligation für Anna Maria Thomassen
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A III 185 Familienarchiv Küsters
Familienarchiv Küsters >> Schuldverschreibungen
1842-1850, 19.05.1865
Enthält: Schuldverschreibung der Eheleute Johann Henrich Abbelen und Maria Sibilla Clemens zu Gunsten von Anna Maria Thomassen, Witwe von Johann Henrich Lehnen zu Süchteln, über die Summe von 115 Talern 11 Groschen 6 Pfennige bzw. 150 Reichstaler klevisch. Als Sicherheit dient ein Stück Ackerland auf der Bistard zu Dülken im Dückersfeld, ca. 3 Morgen köllnisch groß. Dieser Vertrag wurde abgeschlossen am 21.12.1842 in der Behausung des Peter Theodor Endepols, Notar war Franz Wilhelm Henrichs zu Kempen, Zeugen waren Peter Theodor Endepols, Schankwirt und Ignatius Stammen, Steuerdiener, beide zu Süchteln wohnend. Auf der Ausfertigung dieses Vertrages quittiert Frau Mengen, Bevollmächtigte des J. Anton Mengen, die Bezahlung der gesamten Schulden und Zinsen in Viersen am 19.05.1865. Fadenbindung, Oblatensiegel Hypothekeneintragungsgesuch zu Gunsten der Eheleute Johann Anton Mengen, Kaufmann und Anna Petronella Lucia geborene Lehnen in Viersen wohnhaft, gegen Johann Heinrich Abbelen und Maria Sibilla Clemens vor dem Notar Heinrichs in Kempen am 29.12.1842, nachdem die ursprüngliche Gläubigerin Anna Maria Thomassen verstorben war und kraft eines Teilungsvertrages vom 16.08.1847, wonach der Anna Petronella Lucia Mengen, geborene Lehnen, diese Forderung zugesprochen wurde. Zweite Ausfertigung des genannten Hypothekeneintragungsgesuch mit dem Eintragungsvermerk zu Mönchengladbach am 05.03.1850. Hypothekeneintragungsgesuch zu Gunsten von Anna Maria Thomassen, Witwe von Jahann Heinrich Lehnen bezüglich der oben genannten Schuldverschreibung mit Einschreibungsvermerk zu Krefeld am 09.01.1843.
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:52 MEZ