C Rep. 112-01 Magistrat von Berlin / Abteilung Volkseigene Güter (VEG) (Bestand)
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C Rep. 112-01
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.1 Magistratsverwaltungen
(1952 - 1953) 1954 - 1955 (1956 - 1957
Vorwort: C Rep. 112-01 Magistrat von Berlin / Abteilung Volkseigene Güter (VEG)
1. Behördengeschichte
Am 15. April 1954 wurde durch Magistratsbeschluss Nr. 531 vom 09.April des Jahres beim Magistrat von Berlin eine Abteilung Volkseigene Güter (VEG) eingerichtet. Zum Leiter der Abteilung wurde Karl Riebe berufen. Aufgrund der Verordnung vom 14.Mai 1954 und gemäß § 2 der Durchführungsbestimmung zur Verordnung über die Maßnahmen zur Einführung des Prinzips der wirtschaftlichen Rechnungsführung in den dem Magistrat von Berlin unterstehenden Betrieben der Volkseigenen Wirtschaft vom 04.September 1952 wurde ein Statut der Volkseigene Güter erlassen. In ihm wurden die VEG als eigenständi-ge juristische Personen und Rechtsträger des ihnen übertragenen Volkseigentums direkt der Abteilung VEG beim Magistrat von Berlin unterstellt.
Mit dem Magistratsbeschluss Nr. 616 vom 18.Juni 1954 wurden die Maßnahmen zur wei-teren Entwicklung der Landwirtschaft beschlossen und die VEG Blankenfelde, Buch, Schönerlinde, Hobrechtsfelde, Falkenberg, Malchow, Biesdorf, Hellersdorf der Abteilung VEG direkt unterstellt. Die Volkseigenen Gartenbaubetriebe und die Volkseigene Baum-schule wurden den zuständigen Räten der Stadtbezirke unterstellt. Am 04.Juni 1955 wurde durch Magistratsbeschluss Nr. 245 die Eingliederung der Abteilung VEG in die Ab-teilung Land- und Forstwirtschaft des Magistrats beschlossen, welche am 15. Oktober erfolgte. Damit verlor der Verwaltungsbereich VEG seine bisher eigenständige Rolle.
Die Akten der Abteilung wurden in den 70er Jahren an das Verwaltungsarchiv des Magistrats von Berlin abgegeben.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand enthält Akten zu Rechtsangelegenheiten, Finanzen, Bau- und Technikfragen, Planung und Produktion. Ebenso sind Unterlagen zur Struktur und zu Kontrollausschuss-sitzungen und deren Kontrollberichte überliefert.
Er umfaßt 27 Akteneinheiten (0,3 lfm) mit einer Laufzeit von 1952-1957. Der Bestand ist über ein Findbuch und eine Datenbank zugänglich.
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 771 Vereinigung Volkseigener Güter
LAB C Rep. 772 Volkseigene Güter A – Z
4. Literatur
Horst Tschirwitz: Ein Beitrag zur kooperativen Jungviehaufzucht. Dargestellt am Beispiel Berliner VEG. Berlin 1967.
März 2004 Lydia Kiesling
1. Behördengeschichte
Am 15. April 1954 wurde durch Magistratsbeschluss Nr. 531 vom 09.April des Jahres beim Magistrat von Berlin eine Abteilung Volkseigene Güter (VEG) eingerichtet. Zum Leiter der Abteilung wurde Karl Riebe berufen. Aufgrund der Verordnung vom 14.Mai 1954 und gemäß § 2 der Durchführungsbestimmung zur Verordnung über die Maßnahmen zur Einführung des Prinzips der wirtschaftlichen Rechnungsführung in den dem Magistrat von Berlin unterstehenden Betrieben der Volkseigenen Wirtschaft vom 04.September 1952 wurde ein Statut der Volkseigene Güter erlassen. In ihm wurden die VEG als eigenständi-ge juristische Personen und Rechtsträger des ihnen übertragenen Volkseigentums direkt der Abteilung VEG beim Magistrat von Berlin unterstellt.
Mit dem Magistratsbeschluss Nr. 616 vom 18.Juni 1954 wurden die Maßnahmen zur wei-teren Entwicklung der Landwirtschaft beschlossen und die VEG Blankenfelde, Buch, Schönerlinde, Hobrechtsfelde, Falkenberg, Malchow, Biesdorf, Hellersdorf der Abteilung VEG direkt unterstellt. Die Volkseigenen Gartenbaubetriebe und die Volkseigene Baum-schule wurden den zuständigen Räten der Stadtbezirke unterstellt. Am 04.Juni 1955 wurde durch Magistratsbeschluss Nr. 245 die Eingliederung der Abteilung VEG in die Ab-teilung Land- und Forstwirtschaft des Magistrats beschlossen, welche am 15. Oktober erfolgte. Damit verlor der Verwaltungsbereich VEG seine bisher eigenständige Rolle.
Die Akten der Abteilung wurden in den 70er Jahren an das Verwaltungsarchiv des Magistrats von Berlin abgegeben.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand enthält Akten zu Rechtsangelegenheiten, Finanzen, Bau- und Technikfragen, Planung und Produktion. Ebenso sind Unterlagen zur Struktur und zu Kontrollausschuss-sitzungen und deren Kontrollberichte überliefert.
Er umfaßt 27 Akteneinheiten (0,3 lfm) mit einer Laufzeit von 1952-1957. Der Bestand ist über ein Findbuch und eine Datenbank zugänglich.
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 771 Vereinigung Volkseigener Güter
LAB C Rep. 772 Volkseigene Güter A – Z
4. Literatur
Horst Tschirwitz: Ein Beitrag zur kooperativen Jungviehaufzucht. Dargestellt am Beispiel Berliner VEG. Berlin 1967.
März 2004 Lydia Kiesling
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ