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Altheim: Philipp Graf zu Hanau und Herr zu Lichtenberg erteilt Erbleihebrief über Güter zu Altheim
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Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 1 Orte, Buchstabe A >> 1.6 Altheim
1530 Dezember 25
Ausfertigung als Chirograph auf Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben und gescheen in der Crist heyligen Feyertagen Als man der gepurt Cristi Fünfftzehenhundert und dreyssigk Jare zelet
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Altheim: Philipp Graf zu Hanau und Herr zu Lichtenberg erteilt Erbleihebrief über Güter zu Altheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Chirograph („Der zu Urkunde sint dieser ausgeschnitten zettel zwen gleichs lauts daruber gemacht, und wir eynen unserer herschafft behalten und den andern benanten Hans Lones behandigen lassen“)
Teiltranskription: Wir philips Graue zu Hanaw und Herr zu Lichtenbergk bekennen mitt diesem brieff, das Wir Lones Hansen unserm Schulthissin zu Altheym und liben Getrewen unsern hoffe doselbst der vor zeytten der von […] gewest, gentzliche geliehen haben, solange er unser Schultheissen Ampt doselbst in handen hot vnd daß vecgeht vnnd verstet vnd nit lenger, Also daß er vns vnd unserer herschafft Bobenhausen jjerliche davon reichen und geben sol da pflugs teil, Nemlich so sol er funff sichling so offt daß magk gesein in beysein unsers schultheissen zu Harpershusen vff eynen sunderlichen hauffen legen, davon geburet uns und unserer herschafft durch gemelten unsern Schulther jerlichs eyn …
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.