Erzbischof Engelbert von Köln überträgt dem Graf Dietrich von Kleve, getreuem Lehensmann der Kölner Kirche, zur weiteren Festigung der Verbindung (familiaritatis et dilectionis nexu) dem Erzstift sein Allod in Wyler (Wilre) samt Zubehör mit Zustimmung seiner Erben. Darüberhinaus hat er dem Grafen mit dem Berg in Mergelpe belehnt mit der Erlaubnis, dort eine Burg zu bauen, die Offenhaus (legium et liberum) der Kölner Kirche sein soll und von der der Graf der Kölner Kirche gegen jedermann zu dienen hat. Verstößt der Graf gegen diese Bestimmung, fallen seine Kölnischen Lehen an das Erzstift zurück.- Siegelankündigung: Zeugen: Konrad, Dompropst (maior prepositus) und Archidiakon; Goswin, Domdekan (maior decanus) und Archidiakon; Gottfried, Propst von Xanten (Xancensis) und Archidiakon; Heinrich, Propst von Bonn (Bunnensis) und Archidiakon; Arnold, Propst von St. Gereon und Archidiakon; Herzog Heinrich von Lothringen; Graf Heinrich von Sayn (Seinensis); Graf Friedrich von Isenberg (-b(er)gh); Graf Adolf von der Mark (de Marcha); Hermann Vogt von Köln (advocatus Coloniensis); Hermann Marschall; Dietrich, Truchsess; Franco, Mundschenk; Reinold von Rees (Resa); Heinrich von Alpen (Alph(eim)); Peregrinus, Notar - Acta [...] 1223 in mense Iulio. Siegel ab.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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