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Plenartagungen und Vorbereitender Ausschuß zur Gründung der Deutschen Akademie der Künste: 1949-1953
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Akademie der Künste (Ost) >> 01. Präsidium >> 01.1. Tagungen und Sitzungen >> 01.1.1. Plenartagungen
1949 - 1953
Enthält: Protokolle und Korrespondenz des Vorbereitenden Ausschusses zur Gründung der Deutschen Akademie der Künste und nachfolgender Plenartagungen - 4.7.49 (Konstituierende Sitzung): Gespräch über Zielsetzung der neuen Akademie, Statut, Organisationsprinzip, Klassenaufbau, Präsidentenamt - 26.7.49: Gespräch über Satzung, Mitglieder-Wahl, Wahl des Präsidiums und des Direktors, Ehrenmitgliedschaft von Thomas Mann - 8.8.49: Gespräch über Satzungen, Wahlvorschläge, Begegnung mit Thomas Mann in Weimar, Unterrrichtung des Kulturbundes und der Schutzverbände über bisherige Arbeitsgesichtspunkte - 27.12.49: Gespräch über Stand der Vorbereitung, Gründungsakt, Akademiegebäude; - 21.3.50: Besprechung über den Ablauf des Staatsaktes, anschließend Kultur-Veranstaltungen in Betrieben; Protokolle und Unterlagen zu den Plenartagungen 1950-53 - 24.3.50: Ausschnitte der Rede von Otto Grotewohl "Die Regierung ruft die Künstler"; - 25.3.50 (konstituierendes Plenum): Wahl des Präsidenten (Arnold Zweig), Gespräch über Aufgaben der Akademie und Zuwahlen - 6.4.50: Gespräch über Wiederaufbau des Gebäudes am Pariser Platz, Austritt von Otto Pankok, Wahl der Sekretäre (Max Lingner, Ernst Legal, Johannes R. Becher, Ernst Hermann Meyer), Wahlvorschläge der Sektionen, Überprüfung der vorläufigen Satzungen, Bildung einer Statuten-Kommission, Überprüfung der Unterrichtstätigkeit der Hochschule für angewandte Kunst Berlin-Weißensee, Bericht des Direktors über die wirtschaftliche Lage der Akademie - 18.4.50: Bericht der Statuten-Kommission, Wahl der Vizepräsidenten (Johannes R. Becher, Wolfgang Langhoff, Helene Weigel), Vorschläge für Zuwahlen - 6.6.50: Zuwahlen (Ernst Busch, Fritz Cremer, Lion Feuchtwanger, Herbert Ihering, Kurt Maetzig, Paul Rilla, Rudolf Wagner-Régeny, Friedrich Wolf), Vorschläge für Nationalpreise, Einrichtung von Instituten und Meisterklassen, Einrichtung des Heinrich-Mann- und des Bettina-von-Arnim-Archivs, 250-Jahrfeier der Akademie der Wissenschaften - 4.8.50: Gespräch über Nationalpreis-Vorschläge - 6.11.50: Diskussion des Entwurfs des Theatergesetzes - 12.1.51: Diskussion über die Beziehungen nach Westdeutschland, u.a. Bericht über die Kontaktaufnahme mit Alfred Döblin, Vizepräsident der Akademie für Wissenschaft und Literatur in Mainz, Übergabe der Mitgliedsurkunde an Fritz Cremer - 10.4.51: Vorbereitung des gesamtdeutschen Kulturkongresses in Leipzig, dazu Bildung einer Delegation von Akademiemitgliedern (Hanns Eisler, Bertolt Brecht, Herbert Ihering, Rudolf Wagner-Régeny) für Gespräche in Westdeutschland, Information über geplante Schule für Nachwuchsautoren in Berlin - 6.7.51: Diskussion über Nationalpreis-Vorschläge, u.a. Überlegungen zur Verleihung an westdeutsche Künstler, Diskussion über die Absetzung des Filmes "Das Beil von Wandsbek" - 26.2.52: Diskussion der Arbeitsvorhaben 1952, u.a. Kritik an Akademiearbeit von Johannes R. Becher und Rudolf Engel, Gespräch über Bildung eines "Demokratischen Forums" (beratendes Gremium) und Arbeit des Friedenskomitees - 26.9.52 (Wortprotokoll), Wahlplenum: Diskussion über den Statuten-Entwurf, die Kompetenzen der Staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten und des Amtes für Literatur, Aufgaben der Akademie, Unterbringung der Tanzgruppe von Palucca, Kritik an mangelnden Informationen über das westdeutsche Kulturleben, Zuwahlen (Alexander Abusch, Peter Huchel, Ludwig Renn, Max Burghardt, Walter Felsenstein, Hans Rodenberg, Wolfgang Staudte, Walter Arnold, Will Lammert, Max Schwimmer, Hermann Abendroth, Günther Ramin, Paul Dessau als Ordentliche Mitglieder und Stephan Hermlin, Kuba und Leo Spies als Kandidaten) - 11.11.52 (Wortprotokoll): Würdigung von Arnold Zweig anl. dessen 65. Geburtstag, dazu Rede von Friedrich Wolf und Verleihung der Ehrendoktorwürde der philosophischen Fakultät der Universität Leipzig durch Hans Mayer; Übergabe der Urkunden an die neuen Mitglieder - 10.1.53 (Wortprotokoll): Würdigung von Heinrich Zille anl. seines 95. Geburtstages durch Otto Nagel, Bestätigung der Wahl der Sektionsekretäre (Otto Nagel, Wolfgang Langhoff, Alexander Abusch, Ernst Hermann Meyer); Bericht über die Aktionen in Westdeutschland, u.a. Akademie-Publikation "Kampf für den Frieden", Aufruf der Sektion Darstellende Kunst zur 3. Lesung des Bonner Generalvertrages, Kontakte zu westdeutschen Künstlern, Kritik an der Staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten; Zusammenarbeit mit dem Rundfunk - 11.3.53 (kein Protokoll): Außerordentliche Sitzung zum Tode Stalins - 26.3.53: Diskussion über Verleihung des Heinrich-Mann-Preises, Vorschläge für Akademie-Beiträge anl. der IV. Weltfestspiele, Kritik an der Zeitschrift "Sinn und Form", Vorschläge für die Verleihung des Goethe-Preises - 23.4.53 (Wortprotokoll): Gedenken an Erich Weinert, Neuwahl des Präsidenten (Johannes R. Becher), Diskussion über neue Konzeption der Akademie, über Protest gegen Verhaftung von Andrew Thorndike in Westberlin - 26.6.53 (Wortprotokoll): Verleihung des Heinrich-Mann-Preises (Stefan Heym, Wolfgang Harich und Max Zimmering), dazu Reden von Paul Wandel und der Preisträgern, Bericht über bisherige Akademiearbeit, Bericht der Kommission für die Erarbeitung von Vorschlägen für die Kulturpolitik, Diskussion über "Sinn und Form", Wahl von Martin Andersen Nexö zum Ehrenmitglied - 30.6.53 (Wortprotokoll): Diskussion der Akademie-Thesen zur Kulturpolitik; - 16.9.53 (Wortprotokoll): Diskussion mit Vertretern des Staatlichen Rundfunkkomitees, u.a. zur Rolle des Rundfunks am 17. Juni - 17.12.53 (Wortprotokoll): Diskussion über die Stellungnahme der Akademie zur Regierungserklärung, der Arbeit des Präsidiums, Kritik am Amt für Literatur, Begrüßung des sowjetischen Schriftstellers Sofronow - 29.12.53 (Wortprotokoll): Diskussion über die Bildung des Ministeriums für Kultur
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.