Oberamt Waldsee (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/41 T 1-2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Oberämter und Landratsämter >> Oberamt Waldsee
1804-1937
Überlieferungsgeschichte
1810 errichtet; 1842 Sprengeländerung; 1938 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Ravensburg; das Kreisgebiet wurde auf die Landkreise Ravensburg, Biberach und Wangen verteilt.
Inhalt und Bewertung
Die Erschließung des Bestands durch Dr. Max Straub war 1948 abgeschlossen. Das Register wurde 1964 durch Frau Hanna Rentschler erstellt.
In den 1970er Jahren kam der Bestand mit der Signatur F 211 im Rahmen des Beständeausgleichs vom Staatsarchiv Ludwigsburg in das Staatsarchiv Sigmaringen, wo er die Signatur Wü 65/41 T 1-2 erhielt.
Im Herbst 2011 wurde das handschriftliche Findbuch im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet. Sabine Gössel und Franz-Josef Ziwes führten die notwendigen Nacharbeiten durch.
Enthält:
Deutscher Bund und Deutsches Reich: Grundrechte 1849, Aufruf der Reichsregierung 1848, Franzosenfeiertag 1848, Wahlen, Verordnungen zur Reichsverfassung und im Dritten Reich; königliche Familie: Feste, Todesfälle, Regierungsantritt und Reisen, Orden und Ehrenzeichen; Oberamt und Amtskörperschaft: Bildung und Organisation des Bezirks, Personal, Schulden und Vermögen, Oberamtsprotokolle, auch der Bezirksämter Waldsee (mit Baugesuchtagebuch) und Aulendorf, Normalienbücher, auch der Bezirksämter Waldsee, Aulendorf und Wolfegg; Gemeinde: Bildung von Gemeinden, Gemeinderat, Personal, Rechnungswesen, Gemeindeeinrichtungen und Vermögen, Schulden, Bürgernutzungen, Realgemeinderechte, Markung und Einverleibung exemter Güter; Statistik; Adel; Israeliten; Zigeuner; Namensänderungen; Einbürgerungen; Auswanderung; Militär: Krieg mit Preußen 1866, Veteranenverein, Bürgerwache, Krieg 1870/1871 mit Beihilfen für Bedürftige, Krieg 1914ff: Kriegsgefangene und Ausländer, Revolution 1918, Arbeiter- und Bauernrat, Sicherheitskompanien, Reparationen, Sammlungen, Fürsorge für Kriegsbeschädigte und -hinterbliebene, Kriegswirtschaft, Kommunalverband und Selbstbewirtschaftung, mit Wirtschaftskarten, Getreidebewirtschaftung mit Getreiderechnungen, Preisüberwachung, Handel und Versorgung mit Lebens- und Futtermitteln, Materialversorgung; Landschaftskassen und Auflösung; Bereinigung der Markungs- und Steuergrenzen; Steuern und Abgaben; Kirchen: Dekanatamt, Gottesdienst, Feste, Mission, Pfarreieinteilung, Geistliche, Personal, Orden und Liegenschaftserwerb, Kirchenvermögen, Stiftungen, Ehe, Bauwesen; Chirurgische Unterstützungskasse; Ärzte; Volksschule: Ausstattung mit Grundbesitz, Lehrer, Einkommen, Bauwesen; Arbeitsschulen und Industrieschulen; Handarbeits- und Haushaltungsschulen; höhere Schulen; Ablösungen, auch der Leibeigenschaft; Scharfrichter und Kleemeister; Schützengesellschaften und Schießstätten; Scharwachen; Märkte; Lebensmittelversorgung; Feuerwehr; Skortationsprotokoll; Land- und Forstwirtschaft: Kulturtabellen, Übersicht über Waldungen und Güter, Feldbereinigung, Lehen, Molkereiwesen, Schafweide, ausländische Hütekinder, Jagd und freie Pirsch, Fischerei; Bann- und Gewerberechte; Straßen und Brücken; Flußbau und Wasserstandsbeobachtungen.
1810 errichtet; 1842 Sprengeländerung; 1938 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Ravensburg; das Kreisgebiet wurde auf die Landkreise Ravensburg, Biberach und Wangen verteilt.
Inhalt und Bewertung
Die Erschließung des Bestands durch Dr. Max Straub war 1948 abgeschlossen. Das Register wurde 1964 durch Frau Hanna Rentschler erstellt.
In den 1970er Jahren kam der Bestand mit der Signatur F 211 im Rahmen des Beständeausgleichs vom Staatsarchiv Ludwigsburg in das Staatsarchiv Sigmaringen, wo er die Signatur Wü 65/41 T 1-2 erhielt.
Im Herbst 2011 wurde das handschriftliche Findbuch im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet. Sabine Gössel und Franz-Josef Ziwes führten die notwendigen Nacharbeiten durch.
Enthält:
Deutscher Bund und Deutsches Reich: Grundrechte 1849, Aufruf der Reichsregierung 1848, Franzosenfeiertag 1848, Wahlen, Verordnungen zur Reichsverfassung und im Dritten Reich; königliche Familie: Feste, Todesfälle, Regierungsantritt und Reisen, Orden und Ehrenzeichen; Oberamt und Amtskörperschaft: Bildung und Organisation des Bezirks, Personal, Schulden und Vermögen, Oberamtsprotokolle, auch der Bezirksämter Waldsee (mit Baugesuchtagebuch) und Aulendorf, Normalienbücher, auch der Bezirksämter Waldsee, Aulendorf und Wolfegg; Gemeinde: Bildung von Gemeinden, Gemeinderat, Personal, Rechnungswesen, Gemeindeeinrichtungen und Vermögen, Schulden, Bürgernutzungen, Realgemeinderechte, Markung und Einverleibung exemter Güter; Statistik; Adel; Israeliten; Zigeuner; Namensänderungen; Einbürgerungen; Auswanderung; Militär: Krieg mit Preußen 1866, Veteranenverein, Bürgerwache, Krieg 1870/1871 mit Beihilfen für Bedürftige, Krieg 1914ff: Kriegsgefangene und Ausländer, Revolution 1918, Arbeiter- und Bauernrat, Sicherheitskompanien, Reparationen, Sammlungen, Fürsorge für Kriegsbeschädigte und -hinterbliebene, Kriegswirtschaft, Kommunalverband und Selbstbewirtschaftung, mit Wirtschaftskarten, Getreidebewirtschaftung mit Getreiderechnungen, Preisüberwachung, Handel und Versorgung mit Lebens- und Futtermitteln, Materialversorgung; Landschaftskassen und Auflösung; Bereinigung der Markungs- und Steuergrenzen; Steuern und Abgaben; Kirchen: Dekanatamt, Gottesdienst, Feste, Mission, Pfarreieinteilung, Geistliche, Personal, Orden und Liegenschaftserwerb, Kirchenvermögen, Stiftungen, Ehe, Bauwesen; Chirurgische Unterstützungskasse; Ärzte; Volksschule: Ausstattung mit Grundbesitz, Lehrer, Einkommen, Bauwesen; Arbeitsschulen und Industrieschulen; Handarbeits- und Haushaltungsschulen; höhere Schulen; Ablösungen, auch der Leibeigenschaft; Scharfrichter und Kleemeister; Schützengesellschaften und Schießstätten; Scharwachen; Märkte; Lebensmittelversorgung; Feuerwehr; Skortationsprotokoll; Land- und Forstwirtschaft: Kulturtabellen, Übersicht über Waldungen und Güter, Feldbereinigung, Lehen, Molkereiwesen, Schafweide, ausländische Hütekinder, Jagd und freie Pirsch, Fischerei; Bann- und Gewerberechte; Straßen und Brücken; Flußbau und Wasserstandsbeobachtungen.
674 Akten (36,2 lfd.m)
Bestand
Aulendorf RV; Bezirksamt
Waldsee RV; Bezirksamt
Waldsee RV; Oberamt
Wolfegg RV; Bezirksamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ