Der Knappe Heinrich, Sohn des + Ritters Volzo von Schierstein (de Scherstein), verkauft am 13. August 1321 dem Mainzer Bürger Peter genannt zu dem Bonachen und seiner Frau Adele näher bezeichnete Weingärten und Ackerland und die halbe Insel Markenwerth, alles in der Gemarkung Schierstein, und empfängt diese Güter unter genannten Bedingungen in Pacht zurück. Übergabe am 16. Januar 1322 im Haus genannt zum Engel (dictus ad angelum) [in Mainz] des Eckehard, Vikar von St. Michael, in Gegenwart von Heinrich, Schultheiß zu Schierstein, und den Schöffen Wikelo genannt Schifman und Sifrid genannt Eimer.
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Der Knappe Heinrich, Sohn des + Ritters Volzo von Schierstein (de Scherstein), verkauft am 13. August 1321 dem Mainzer Bürger Peter genannt zu dem Bonachen und seiner Frau Adele näher bezeichnete Weingärten und Ackerland und die halbe Insel Markenwerth, alles in der Gemarkung Schierstein, und empfängt diese Güter unter genannten Bedingungen in Pacht zurück. Übergabe am 16. Januar 1322 im Haus genannt zum Engel (dictus ad angelum) [in Mainz] des Eckehard, Vikar von St. Michael, in Gegenwart von Heinrich, Schultheiß zu Schierstein, und den Schöffen Wikelo genannt Schifman und Sifrid genannt Eimer.
137, U 13
137 Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden
Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden >> Urkunden >> 1300 bis 1349
1321 August 13, 1322 August 16
Notariatsinstrument über beide Vorgänge, Ausfertigung, Pergament
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich, Pleban und Jakob genannt Lerche, Priester in Schierstein
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Mainzer Bürger Kobelo genannt zum Dürrenbaum (dictus zu deme Durrenboume) und Jordan genannt zum Gelnhauser (dictus zu deme Geylenhuser), Heilmann genannt zum Gallhof (dictus zu deme Gallenhoue) und Sifrid, beide Söldner (stipendiarii) der Stadt Mainz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Thielmann genannt von Aue (dictus von Auwe), Knappe
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Nikolaus Carnifex, Schultheiß zu Mainz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Brüder Gunther und Hennekin, Emelrich genannt Mantel (Emelricus dictus Manthel), Sifrid genannt Eimer (dictus Eymer), Hennekin genannt Schütz (dictus Schutze), Nikolaus genannt Bizhane, Wikelo genannt Schifman und Nikolaus genannt Finkelsterre
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Mainzer Bürger Kobelo genannt zum Dürrenbaum (dictus zu deme Durrenboume) und Jordan genannt zum Gelnhauser (dictus zu deme Geylenhuser), Heilmann genannt zum Gallhof (dictus zu deme Gallenhoue) und Sifrid, beide Söldner (stipendiarii) der Stadt Mainz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Thielmann genannt von Aue (dictus von Auwe), Knappe
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Nikolaus Carnifex, Schultheiß zu Mainz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Brüder Gunther und Hennekin, Emelrich genannt Mantel (Emelricus dictus Manthel), Sifrid genannt Eimer (dictus Eymer), Hennekin genannt Schütz (dictus Schutze), Nikolaus genannt Bizhane, Wikelo genannt Schifman und Nikolaus genannt Finkelsterre
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ