Klage gegen die unbefugte Appellation des Emond von Blitterswick gen. Passart an den Beklagten. Der Beklagte soll sich der Prozeßführung enthalten und dem Recht seinen ordentlichen Lauf lassen. Zum Hintergrund des Prozesses vgl. RKG 852 (C 124/293), 1204 (C 867/1977), 1205 (C 868/1978), 1207 (C 871/1981) und 1208 (C 872/1982).
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AA 0627, 1206 - C 870/1980
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 1. Buchstabe C
1603 - 1606 (1603 - 1604)
Enthaeltvermerke: Kläger: Wilhelm von und zu Cortenbach, fürstl. jül. Stallmeister, Heinrich Hoen von Cartils (Carthyls) und Konsorten. Beklagter: ErzbischofErnst von Köln als Bischofvon Lüttich Prokuratoren (Kl.): Dr. Christodorus Engelhardt 1603 - Dr. Johann Jakob Kölblin 1603 - Dr. Johann Friedrich Haugh 1603 Prozeßart: Mandati de non molestando nec impediendo sine clausula Instanzen: 1603 - 1606 (1603 - 1604) Beweismittel: Originalvollmacht von Johann Hoen von Cartils, Gerhard von dem Bosch gen. Moupertin, Herrn zu Boetzelaer, Isabel und Salome Hoen von Cartils, Wilhelm von und zu Cortenbach und Heinrich Hoen von Cartils mit Petschaften 1603 (Q 1). RKG-(Bei-)Urteil vom 17. Okt. 1603 (Prot.). Beschreibung: 1 cm, 5 Bl., lose; Q 1 - 3. Lit.: P. L. Nève: Het rijkskammergerecht en de Nederlanden, S. 286f.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:34 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil II: C-D (Bestand)
- 1. Buchstabe C (Gliederung)