Berthold, Lothar.- Tonbestand (Bestand)
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BArch TONY 21
call number: TONY 21
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1971
Geschichte des Bestandsbildners: Historiker, Verlagsdirektor; Lehrtätigkeit zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an verschiedenen Hochschulen und Universitäten (1950-1962); stellv. Direktor (1962), dann Direktor des IML beim ZK der SED (1964-1968), Mitbegründer der MEGA (1964); Mitglied der Ideologischen Kommission beim PB des ZK der SED (1964-1968); wissenschaftlicher Mitarbeiter (1969-1972), dann stellv. Direktor des Zentralinstituts für Geschichte der AdW (1972-1976); Direktor des Akademie-Verlages und Direktor für Verlags- und Druckereiwesen der AdW (1976-1990); Mitglied verschiedener Autoren-/Herausgeberkollektive, dabei "Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" (8 Bde), "Atlas zur Geschichte" (2 Bde), "Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung - Chronik" (3 Bde), "Deutschland im zweiten Weltkrieg" (6 Bde) und "Ernst Thälmann - Eine Biographie"
Biografische Angaben:
30.08.1926 in Hindenburg (Oberschlesien/Zabrze, Polen) geboren
1943 - 1944 Luftwaffenhelfer
1944 Reichsarbeitsdienst
1944 - 1945 Unteroffizier bei der Wehrmacht
1946 Beitritt zur KPD bzw. SED
1946 - 1950 Studium der Geschichte und Germanistik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena
1950 - 1952 Assistent an der Parteihochschule Karl Marx der SED (PHS)
1952 - 1962 Dozent an der PHS
1955 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die KPD 1930
1960 Ernennung zum Professor am Institut für Marxismus-Leninismus (IML) beim ZK der SED
1962 - 1964 stellvertretender Direktor des IML
1964 - 1968 Direktor des IML und als dieser, Mitglied der Ideologischen Kommission beim Politbüro des ZK der SED; Leiter der Abteilung Geschichte der Arbeiterbewegung
1962 - 1968 Chefredakteur der Zeitschrift "Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung"
1963 - 1966 Sekretär des von Walter Ulbricht geleiteten Autorenkollektivs für die "Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung"
1969 - 1972 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)
1972 - 1976 Direktor des Zentralinstituts für Geschichte der AdW
1976 - 1990 Direktor des Akademie-Verlages und Direktor für Verlags- und Druckereiwesen des AdW
1979 - 1990 auch Direktor des Verlages "Hermann Böhlau Nachfolger" in Weimar
1980 - 1989 Vorstandsmitglied des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig (BdDB)
1990 Ruhestand
2007 in Berlin verstorben.
Bearbeitungshinweis: vorl. Verzeichnis
Bestandsbeschreibung: Die Verzeichnung des einen Tonbandes erfolgte 2009 mit der Erschließungssoftware MidosaXML. 2015 wurde der Bestand nach BASYS-S importiert. Kassationen fanden nicht statt.
In der Zustandsbeschreibung bezeichnet der Durchmesser des Tonträgers die Größe der Spule. Die Angabe „Anfang: grün" kennzeichnet den Startpunkt des jeweiligen Tondokumentes auf dem Tonband, sofern bekannt.
Inhaltliche Charakterisierung: Der aus dem schriftlichen Nachlass (NY 4605) herausgelöste Tonbestand von Lothar Berthold umfasst ein Tonband mit einem Hörspiel von ihm "Mann der Arbeit, aufgewacht!" von 1971.
Umfang, Erläuterung: 1 Tonband
Zitierweise: BArch TONY 21/...
Biografische Angaben:
30.08.1926 in Hindenburg (Oberschlesien/Zabrze, Polen) geboren
1943 - 1944 Luftwaffenhelfer
1944 Reichsarbeitsdienst
1944 - 1945 Unteroffizier bei der Wehrmacht
1946 Beitritt zur KPD bzw. SED
1946 - 1950 Studium der Geschichte und Germanistik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena
1950 - 1952 Assistent an der Parteihochschule Karl Marx der SED (PHS)
1952 - 1962 Dozent an der PHS
1955 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die KPD 1930
1960 Ernennung zum Professor am Institut für Marxismus-Leninismus (IML) beim ZK der SED
1962 - 1964 stellvertretender Direktor des IML
1964 - 1968 Direktor des IML und als dieser, Mitglied der Ideologischen Kommission beim Politbüro des ZK der SED; Leiter der Abteilung Geschichte der Arbeiterbewegung
1962 - 1968 Chefredakteur der Zeitschrift "Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung"
1963 - 1966 Sekretär des von Walter Ulbricht geleiteten Autorenkollektivs für die "Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung"
1969 - 1972 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)
1972 - 1976 Direktor des Zentralinstituts für Geschichte der AdW
1976 - 1990 Direktor des Akademie-Verlages und Direktor für Verlags- und Druckereiwesen des AdW
1979 - 1990 auch Direktor des Verlages "Hermann Böhlau Nachfolger" in Weimar
1980 - 1989 Vorstandsmitglied des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig (BdDB)
1990 Ruhestand
2007 in Berlin verstorben.
Bearbeitungshinweis: vorl. Verzeichnis
Bestandsbeschreibung: Die Verzeichnung des einen Tonbandes erfolgte 2009 mit der Erschließungssoftware MidosaXML. 2015 wurde der Bestand nach BASYS-S importiert. Kassationen fanden nicht statt.
In der Zustandsbeschreibung bezeichnet der Durchmesser des Tonträgers die Größe der Spule. Die Angabe „Anfang: grün" kennzeichnet den Startpunkt des jeweiligen Tondokumentes auf dem Tonband, sofern bekannt.
Inhaltliche Charakterisierung: Der aus dem schriftlichen Nachlass (NY 4605) herausgelöste Tonbestand von Lothar Berthold umfasst ein Tonband mit einem Hörspiel von ihm "Mann der Arbeit, aufgewacht!" von 1971.
Umfang, Erläuterung: 1 Tonband
Zitierweise: BArch TONY 21/...
Berthold, Lothar, 1926-2007
1 Aufbewahrungseinheiten; 0,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: NY 4605 Berthold, Lothar
Besondere Benutzungsbedingungen: Der Nachlass ist unter Beachtung von Persönlichkeitsrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter für wissenschaftliche Zwecke frei zugänglich, alle anderen Benutzungen sowie die Veröffentlichung von persönlichen Dokumenten setzen bis 2038 die schriftliche Zustimmung der Eigentümer voraus.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ